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Schlösser, Burgen und Gärten immer beliebter

Wieder Aufwärtstrend beim Sachsen-Tourismus

Mittwoch, 08 Juni 2016 15:24
Albrechtsburg in Meißen Albrechtsburg in Meißen Quelle: de.wikipedia.org | Stephan Hoppe | CC BY-SA 3.0

Meißen – Nachdem die sächsischen Gästezahlen nach den Daten des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr stagnierten (www.sachsen-depesche.de/wirtschaft-finanzen/tourismus-in-sachsen-stagniert.html), konnte der Tourismusverband nun wieder einen Zuwachs im ersten Quartal 2016 vermelden. Laut dem Direktor des Landestourismusverbandes Sachsen, Manfred Böhme, kamen in den ersten vier Monaten des Jahres 1,3 Millionen Gäste in den Freistaat, die 3,5 Millionen Übernachtungen buchten. „Das entspricht einem Zuwachs von 5,2 bzw. 3,9 Prozent“, so Böhme am Dienstag.

An diesem Aufwärtstrend haben die 240.000 Besucher der sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten, die der Tourismusverband im ersten Quartal 2016 zählte, einen entscheidenden Anteil. Wie Böhme betonte, sei Sachsen inzwischen „Kulturreiseziel Nummer eins in Deutschland“, jede vierte Kulturreise der Deutschen führe nach Sachsen. Laut Schlösserland-Direktor Christian Striefler liege der Besuch der historischen Bauten derzeit „über unseren Erwartungen“.

Der Freistaat Sachsen betreibt unter der Marke „Schlösserland Sachsen“ die 16 kulturhistorisch bedeutendsten der insgesamt über eintausend sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten. Dazu gehören unter anderem die Albrechtsburg in Meißen, Schloss Moritzburg sowie Schloss Nossen mit dem Klosterpark Altzella dazu. Nossen wurde am Dienstag – gemeinsam mit der Burg Mildenstein und dem Schloss Rochlitz mit dem Qualitätssiegel der Initiative ServiceQualität Deutschland ausgezeichnet.

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