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Niedrigster Stand bei Unternehmensinsolvenzen seit 1999

Weniger Unternehmens- und Privatinsolvenzen in Deutschland

Freitag, 17 März 2017 01:24
Weniger Unternehmens- und Privatinsolvenzen in Deutschland Weniger Unternehmens- und Privatinsolvenzen in Deutschland

Wiesbaden – Im Jahr 2016 gab es insgesamt 21.518 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Dies sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 6,9 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Damit sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung 1999. Zuletzt hatte es im Krisenjahr 2009 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+11,6%).

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank im vergangenen Jahr mit 77.238 Fällen um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2015. Einen Anstieg der Verbraucherinsolvenzen hatte es zuletzt im Jahr 2010 gegeben (+ 7,6%). Die Insolvenzen von Personen, die vorher einer selbständigen Tätigkeit nachgegangen sind, lagen mit 20.127 Fällen um 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. In vielen Fällen ging hier eine Unternehmensinsolvenz voraus.

Die Gesamtzahl aller Insolvenzen einschließlich der 3.055 Nachlass- bzw. Gesamtgutinsolvenzen und der 576 Insolvenzen von natürlichen Personen, die als Gesellschafter größerer Unternehmen von einer Insolvenz betroffen waren, belief sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2016 auf 122.514 Fälle, was ein Minus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

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