Login

sachsen-depesche.de

Freigegeben in Wirtschaft & Finanzen

Accorhotels, Best Western und Intercontinental-Gruppe an der Spitze

Top 50 der Hotelgesellschaften in Deutschland konnten Gesamtumsatz erneut steigern

Freitag, 05 August 2016 15:13
Top 50 der Hotelgesellschaften in Deutschland konnten Gesamtumsatz erneut steigern Bildquelle: PIXABAY.COM

Stuttgart – Bereits zum sechsten Mal in Folge haben die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland im vergangenen Jahr ihren Gesamtumsatz gesteigert. Laut dem jährlich aufgestellten Ranking der „Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ) sind demnach die Erlöse der Top-Gesellschaften 2015 mit 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch stärker als in den letzten Jahren gestiegen (2014: 4,9 Prozent, 2013: 3,6 Prozent). Der Nettogesamtumsatz aller untersuchten Ketten mit ihren deutschen Häusern betrug im Jahr 2015 rund 8,9 Mrd. Euro. Alle Kennzahlen sind dabei im Plus: Die Auslastung stieg um 1,4 Prozent auf 70,4 Prozent, die Rate legte um 3,2 Prozent auf 90 Euro zu und der jährliche Zimmererlös kletterte um 5,3 Prozent auf nunmehr 35.224,20 Euro.

Die Spitze der Top 50 bleibt im Vergleich zu 2014 unverändert: Die Accorhotels (u.a. Ibis, Mercure, Sofitel) liegen mit einem Nettoumsatz von 1112,9 Mio. Euro mit großem Abstand vor Best Western mit 689,9 Mio. Euro und der Intercontinental Hotels Group (u.a. Intercontinental Hotels, Holiday Inn, Crowne Plaza) mit 601,6 Mio. Euro. Neu eingestiegen in die AHGZ-Liste sind neben der Seminaris Hotel- und Kongressstätten Betriebs-GmbH und der HR Group auch Center Parcs und die Fattal-Leonardo Hotel Group mit Sunflower Management. Besonders beachtlich: Obwohl die Zahl der Leonardo-Hotels von 2014 auf 2015 um zwei auf 43 Betriebe gesunken ist, hat das Unternehmen seinen Erlös zugleich um 15 Prozent auf 240 Mio. Euro gesteigert.

Die von der AHGZ erhobenen Daten beruhen im Wesentlichen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, aber in diesem Jahr keine Angaben machten, wurden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häuser geschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten