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Kritik vom VSW an der Energiewende

Thomas Schmidt (CDU), Martin Dulig (SPD) und Wirtschaftsverbände setzen sächsische Umweltallianz fort

Donnerstag, 08 Dezember 2016 21:23

Dresden – Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU), Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) und Vertreter der Verbände aus Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft haben sich über die Fortsetzung der sächsischen Umweltallianz für weitere fünf Jahre (2017-2021) verständigt.

Die Umweltallianz wurde im Jahr 1998 als freiwillige Kooperation zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der Wirtschaft ins Leben gerufen. Vertragspartner sind neben dem Freistaat Sachsen die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW), die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK), die sächsischen Handwerkskammern, der Sächsische Landesbauernverband e. V., der Sächsische Waldbesitzerverband e. V., die Vereinigung Ökologischer Landbau Gäa e. V. und die Familienbetriebe Land und Forst Sachsen und Thüringen e. V. Grundlagen sind Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation.

Ganz und gar nicht zufrieden ist der VSW hingegen mit der sogenannten Energiewende. Der Verband sieht den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die ausufernden Kosten gefährdet. Ein Alleingang Deutschlands führe ins Abseits, das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) sei klimapolitisch kontraproduktiv und sollte abgeschafft werden, so der VSW. Tatsächlich sind nicht wenige der Meinung, dass die Zusatzbelastung der deutschen Industrie mit 8,8 Milliarden Euro durch klimapolitische Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zunehmend einschränkt.

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