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Sachsen bei FuE-Projekten vorn

Stanislaw Tillich (CDU): „Sachsen 2020 eine der innovativsten Regionen Europas“

Mittwoch, 06 Mai 2015 23:25
Dienstflagge des Freistaats Sachsen Dienstflagge des Freistaats Sachsen

Dresden – Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht gute Chancen für eine neue Gründerwelle im Land. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Zukunftsmacher“ im Fraunhofer-Institut IWU in Dresden am Montag erklärte Sachsens Regierungschef: „Es gibt gute Rahmenbedingungen und ein enormes Potenzial. Unser Ziel ist es, dass Sachsen 2020 zu den forschungsstärksten und innovativsten Regionen Europas gehört.“

Tillich verwies dabei auch auf das erfolgreiche Abschneiden von sächsischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beim Wettbewerb „Zwanzig20“ des Bundesforschungsministeriums. Unter den zehn ausgewählten Konsortien sind fünf, die von Forschern aus dem Freistaat Sachsen koordiniert werden. Das Programm mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro zielt auf die Unterstützung überregionaler und interdisziplinärer Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen insbesondere in den neuen Bundesländern ab.

Laut Tillich werde die Förderung für wichtige Impulse in Sachsen sorgen. Schon jetzt gebe es im Freistaat so viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen wie sonst nirgendwo in Deutschland. Sachsens Ministerpräsident betonte, dass der Freistaat Wirtschaft und Wissenschaft auch künftig in diesem Sinne unterstützen werde. „Innovationen und Kooperationen sind die einzige Chance, unsere Größennachteile auszugleichen“, so Tillich, der auch darauf verwies, dass im gerade beschlossenen Doppelhaushalt 2015/2016 ein Drittel des Gesamtetats für Bildung und Forschung zur Verfügung stehe.

Sachsen liegt bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) bei rund 2,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit bundesweit an fünfter Stelle hinter Baden-Württemberg, Berlin, Bayern und Hessen.

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