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Synergieeffekte für die regionale Wirtschaft

Robert Hochbaum (CDU) begrüßt Betriebsansiedlung der Rubin Mühle GmbH im Vogtland

Mittwoch, 26 August 2015 18:19
Robert Hochbaum Robert Hochbaum Quelle: cducsu.de | Bild: Frank Ossenbrink | CC BY-SA 3.0

Plauen – Nach 15 Monaten Bauzeit wurde vor wenigen Tagen die neue Getreidemühle der Rubin Mühle GmbH im vogtländischen Plauen eingeweiht. Das von Christopher Rubin geleitete Unternehmen mit Stammsitz in Lahr-Hugsweier (Baden-Württemberg) beliefert Nahrungsmittelkonzerne wie Dr. Oetker, Schneekoppe und Seitenbacher mit Haferflocken, die für die hauseigenen Müslisorten verwendet werden. Mit Aufnahme des Betriebs der Rubin-Mühle sind bislang 26 neue Arbeitsplätze entstanden – für das in den letzten Jahren vom Industriesterben gebeutelte Vogtland eine gute Nachricht.

Die regionale Wirtschaft verspricht sich von der Ansiedlung des badischen Familienbetriebs entscheidende Synergieeffekte, auch für die ansässigen Landwirte. Schon frühzeitig hatte Rubin angekündigt, die vogtländischen Bauern als Lieferanten in seine Planungen einzubeziehen. Dass der Hafer, der in der neuen Mühle verarbeitet werden soll, vor allem aus regionalem Anbau stammen wird, ist ein weiterer Pluspunkt. Ziel soll es zudem sein, ein Lieferantennetzwerk in Sachsen und den angrenzenden Bundesländern aufzubauen.

Zur Eröffnung des neuen Betriebs in Plauen-Oberlosa fand sich auch der vogtländische Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum (CDU) ein, der Geschäftsführer Christopher Rubin nicht nur Glückwünsche, sondern auch stilecht ein Bild des Berliner Reichstags aus Plauener Spitze mitbrachte. Die Besichtigung der Mühle unternahm Hochbaum gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Heinz (CDU) und führte dabei nicht nur Gespräche mit Unternehmenschef Rubin, sondern auch dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Vogtland, Marko Mühlbauer.

Die Rubin Mühle GmbH investierte rund 13 Millionen Euro in den neuen Standort. Die Geschäftsleitung wählte Plauen unter anderen aus, weil im Vogtland gute klimatische Bedingungen vorherrschen, die den Hafer besonders gut gedeihen lassen. Mit der Investition in Sachsen ist das mittelständische Familienunternehmen aus Baden-Württemberg ganz neue Wege gegangen, denn erstmals in der 330-jährigen Firmengeschichte wurde ein Betrieb außerhalb des Stammsitzes eröffnet. Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) hofft auf eine Erweiterung am Standort in naher Zukunft, die weitere Arbeitsplätze schaffen würde.

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