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Rund 112 Millionen abreisende Passagiere im Jahr 2016

Neuer Rekordwert beim Flugverkehr

Samstag, 04 März 2017 04:30

Wiesbaden – Im Jahr 2016 stieg die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere um 3,4 Prozent auf 111,9 Millionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist dies ein neuer Rekordwert beim Flugverkehr. Der Auslandsverkehr, auf den etwa vier Fünftel aller Fluggäste entfielen, stieg im vergangenen Jahr sogar um 3,6 Prozent auf 88,2 Millionen Passagiere an. Der innerdeutsche Luftverkehr nahm mit einem Plus 2,8 Prozent auf 23,7 Millionen Passagiere etwas schwächer zu.

Ziele im europäischen Ausland hatten mit einem Plus von 4,5 Prozent den höchsten Passagierzuwachs. Hier wurden im vergangenen Jahr 69,2 Millionen Einsteiger gezählt. Spanien blieb dabei mit 13,7 Millionen Passagieren die wichtigste Destination, die Fluggastzahlen dorthin nahmen um 10,2 Prozent zu. Auch Griechenland konnte eine überdurchschnittliche Zuwachsrate von 10,7 Prozent erreichen. Deutlich weniger Passagiere flogen dagegen in die Türkei (minus 16,6 %).

Der Interkontinentalverkehr legte unterdurchschnittlich um nur 0,5 Prozent zu. Hierbei stiegen die Passagierzahlen nach Amerika um 4,3 Prozent und nach Asien um 3,0 Prozent. In Asien profitierte insbesondere Thailand mit einer Zunahme von 26,3 Prozent. Einen zweistelligen Rückgang gab es hingegen bei Flügen nach Afrika (minus 17,0 Prozent). Besonders stark betroffen waren hierbei Ägypten (minus 33,1 Prozent) und Tunesien (minus 27,9 %).

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