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Muttergesellschaft STRASSER Capital bildet finanzielles Rückgrat

Miet-Solaranlagen: Konstantin Strasser und die MEP Werke wollen Kundenstamm bis Ende des Jahres verdoppeln

Dienstag, 04 April 2017 23:18
Miet-Solaranlagen: Konstantin Strasser und die MEP Werke wollen Kundenstamm bis Ende des Jahres verdoppeln Quelle: MEP Werke

München – Laut Angaben der Bundesnetzagentur wurden im März Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 20 MWp aufgestellt. Die Münchner MEP Werke GmbH hatte nach eigenen Angaben mit 400 verbauten Miet-Solaranlagen (1,5 MWp) an diesem Ausbau der alternativen Energieerzeugung einen nicht unerheblichen Anteil. Das Unternehmen gehöre damit zu den führenden Marktteilnehmern der Photovoltaikbranche, teilten die MEP Werke am Montag mit.

Der Solar-Unternehmer Konstantin Strasser, Gründer und Geschäftsführer der MEP Werke GmbH, zeigt sich zuversichtlich, dass sich bei anhaltendem Trend bis zum Ende des Jahres die Anzahl der MEP-Kunden verdoppeln werde. „Unsere Entwicklung verläuft nach Plan“, so Strasser, der mit den MEP Werken 2013 das Solaranlagen-Mietmodell einführte, um eine kostengünstige Solarstrom-Alternative für Privatverbraucher zu bieten. Derzeit habe man mit diesem Modell rund 4.600 Kunden unter Vertrag.

Strasser betont: „Die aktuelle Entwicklung lässt uns aus zweierlei Gründen mehr als optimistisch in die Zukunft schauen: Erstens haben wir vor kurzem mit unserer Muttergesellschaft STRASSER Capital die langfristige Finanzierung für unser Geschäftsmodell durch Europas ersten Climate-Bond-zertifizierten und mit Solarmietforderungen besicherten Green Loan in Höhe von 30 Millionen Euro gesichert. Und zweitens startet für uns nach der Markteinführung und dem erfolgreichen Rollout nun die dritte Phase, in der wir uns durch massiven Vertriebsausbau weiter vom Wettbewerb absetzen wollen.“

Während der allgemeine Solarmarkt wegen der Senkung der Einspeisevergütung und der sinkenden Zuschüsse der öffentlichen Hand seit geraumer Zeit nur kleine Zuwächse verzeichne, erzielten die MEP Werke „sehr zufriedenstellende Zuwachsraten“. Allein mit der im Monat März von den MEP Werken verbauten 1,5 MWp Solaranlagenkapazität könnten über die gesamte Mietdauer ca. 18 Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspreche laut MEP Werke GmbH „mehr als der Jahresleistung von einem Hektar Wald in Deutschland“.

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