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Fast 20% mehr Gäste als 2015

Erfolgreiches Tourismus-Halbjahr in Sachsens Nachbarregion Südbrandenburg

Freitag, 09 September 2016 04:38
Erfolgreiches Tourismus-Halbjahr in Sachsens Nachbarregion Südbrandenburg Kartenbasis: LGB Brandenburg

Cottbus – Im ersten Halbjahr 2016 kamen fast zehn Prozent mehr Touristen nach Südbrandenburg als im Vorjahreszeitraum. Das ergab die Auswertung der amtlichen Statistik durch die IHK Cottbus. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres besuchten demnach insgesamt 676.829 Gäste die Region – 59.209 mehr als im ersten Halbjahr 2015. Die Zahl der Übernachtungen hat sich im gleichen Zeitraum um 9,6 Prozent auf insgesamt 1,6 Millionen erhöht.

Besonders positiv ist, dass mit dem Dahme-Seengebiet, dem Elbe-Elster-Land, der Niederlausitz, dem Spreewald und dem Lausitzer Seenland alle fünf Reisegebiete Südbrandenburgs an diesem Trend teilhaben – wenn auch mit unterschiedlicher Stärke.

Der Spreewald ist mit 315.470 Gästen und 807.240 Übernachtungen im ersten Halbjahr 2016 unbestritten der wichtigste Wachstumsraum für die brandenburgische Tourismuswirtschaft. Sowohl die Ankünfte der Gäste als auch die Übernachtungen stiegen hier gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 11 Prozent.

Bemerkenswert ist außerdem die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes. Obwohl die Tourismuszahlen in diesem Reisegebiet noch weit unter denen des Spreewaldes liegen, verzeichnet es die höchsten Wachstumsraten. Die Zahl der Gäste hat sich im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zu 2015 um 11,3 Prozent auf 43.906 erhöht, die Zahl der Übernachtungen ist sogar um 16,2 Prozent auf 131.316 gestiegen.

Politik und Wirtschaftsverbände haben die aktuellen Tourismuszahlen für Südbrandenburg mit Freude zur Kenntnis genommen. Andere Beobachter zeigten sich erleichtert, dass die starke AfD-Präsenz in der Region offenbar keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus hat.

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