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Therapiezentrum arbeitet mit schonenden OP-Methoden und modernster Technik

Dr. Robert Bodlaj und sein Team sind führend bei der Behandlung des Empty-Nose-Syndroms

Donnerstag, 24 November 2016 01:10
Dr. Robert Bodlaj und sein Team Dr. Robert Bodlaj und sein Team Quelle: Dr. Robert Bodlaj

Lichtenfels – Der HNO-Arzt Dr. Robert Bodlaj zählt mit seinem Therapiezentrum in Lichtenfels (Oberfranken) zu den führenden Experten bei der Behandlung des Empty-Nose-Syndroms. Dabei handelt es sich um ein postoperatives Leiden, das nach Nasenmuschelverkleinerungen auftreten kann. Eine Verkleinerung der Nasenmuscheln wird von Fachmedizinern und Schönheitschirurgen aus unterschiedlichen Gründen durchgeführt. Eine chronische Vergrößerung der Nasenmuscheln, die die Luftpassage in der Nase behindern kann, tritt etwa bei Allergien oder übermäßiger Inhalation von Staub, Rauch oder anderen Reizstoffen auf.

Beim Empty-Nose-Syndrom haben die Patienten das Gefühl einer trockenen, leeren Nase und empfinden gleichzeitig Atemnot, obwohl die Nase komplett frei ist. Daneben sind ein besonderes Kälteempfinden, Kurzatmigkeit, ein verringerter Geruchs- und Geschmackssinn, Kopfschmerzen, Druck in den Nebenhöhlen und Nasenbluten typische Symptome. Mediziner sprechen von einer physisch wie psychisch schwerwiegenden Erkrankung, da das körperliche und das seelische Wohlbefinden ohne Nasenatmung und gesunde Lungenfunktionalität erheblich eingeschränkt sind.

Dr. Robert Bodlaj gehört zu dem kleinen Kreis von HNO-Medizinern, die das Empty-Nose-Syndrom zweifelsfrei erkennen und behandeln können. Der gebürtige Münchner hat sogar ein neues Behandlungsverfahren entwickelt, bei dem die Atemströme in der Nase wieder harmonisiert werden. Im Falle einer nichtoperativen Behandlung wird die noch vorhandene Nasenschleimhaut bei ihrer Funktion unterstützt, um die Nase möglichst feucht und frei von Reizen und Infekten zu halten. Bei einem operativen Eingriff sollen hingegen die Beschwerden dauerhaft gelindert werden. Um die natürliche Nasenatmung wiederherzustellen, wird hier die fehlende Nasenmuschel durch ein Implantat ersetzt.

Bei allen OPs setzen Dr. Bodlaj und sein Team auf schonende, minimalinvasive Methoden und modernste Technik. Die kommt auch bei der Diagnostik zum Einsatz: Seit der Erweiterung im Jahr 2008 verfügt die Praxis in Lichtenfels, die der Mediziner vor zwölf Jahren übernommen hat, über ein hochmodernes Allergielabor, seit 2009 über einen hochauflösenden und strahlungsarmen Digitalen Volumentomographen Morita Accuitomo 170 (DVT).

Eine wesentliche Verbesserung der Operationsqualität erreicht Dr. Bodlaj durch die Verwendung von hochmodernen Leica-Kopfmikroskopen, die bei Eingriffen wie der plastischen Korrektur der Nasenscheidewand oder schlafmedizinischen Operationen zum Einsatz kommen. Außerdem verzichte er darauf, so der renommierte HNO-Arzt gegenüber SACHSEN DEPESCHE, „die Nasenmuscheln bei einer Verkleinerung rabiat mit einer Schere abzuschneiden“: Stattdessen setze man auf schonende Verfahren, bei der die OP sogar ambulant mit örtlicher Betäubung erfolgen könne. Die einzigartige Technik im OP-Bereich mit 4K-Endoskopie, elektromagnetischen Navigationsverfahren und Radiofrequenz ringt der Fachwelt Anerkennung ab. Selbst eine Korrektur der Nasenscheidewand ohne Tamponaden sei mit seinen Behandlungsmethoden möglich, betont Dr. Bodlaj. Man müsse hierbei im Nachgang viel weniger absaugen. „Schon nach einer Woche ist die Sache nahezu komplett abgeheilt“, erklärt der Mediziner.

Als Allergiker hat sich Dr. Bodlaj, wie er SACHSEN DEPESCHE verriet, auch aus persönlicher Betroffenheit auf den Hals-Nasen-Ohren-Bereich spezialisiert. Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, das er 1995 mit Staatsexamen abschloss, ging er zu Studienzwecken in die USA und nach Australien, um anschließend seine Approbation zu erlangen und sich zum Facharzt für Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde ausbilden zu lassen, zunächst am Klinikum Großhadern in München, dann als Assistenz- und Facharzt an der HNO-Klinik und Poliklinik des Klinikums der Universität Regensburg. 2001 folgte die Promotion am Institut für Chirurgische Forschung in München, zwei Jahre später absolvierte er erfolgreich seine Facharzt-Prüfung. Die HNO-Praxis in Lichtenfels übernahm Dr. Bodlaj 2004 und baute sie nach und nach zu einem Zentrum für interventionelle Schlafmedizin und Schnarchtherapie aus.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit engagiert sich der in Fachkreisen hochgeachtete Mediziner auch in der Verbandsarbeit. Er ist unter anderem Mitglied im Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) und der Empty Nose Syndrome International Association (ENSIA). Außerdem sitzt er im Vorstand der Arbeitsgruppe Schlafmedizin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC), dem Berufsverband der deutschen HNO-Ärzte.

Im Bereich der Nebenhöhlenchirurgie setzt Dr. Bodlaj als einer der ersten drei Ärzte in Deutschland bereits seit 2007 auf die Ballon Sinuplasty zur Behandlung chronischer Nebenhöhlenentzündungen. Bei allen OP-Verfahren werde besonders auf den Funktionserhalt der Nase und deren Strukturen geachtet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsverfahren sei die Nebenwirkungsrate bei minimalinvasiven Eingriffen, wie er sie durchführe, sehr gering. „Herkömmliche OP-Verfahren können in etwa fünf Prozent der Fälle ein Empty Nose Syndrom und damit eine trockene Nase verursachen“, so Dr. Bodlaj im Gespräch mit SACHSEN DEPESCHE. Nasennebenhöhlenleiden seien in Deutschland inzwischen zu einer neuen Volkskrankheit geworden. Sie seien inzwischen „die zweithäufigsten chronischen Erkrankungen nach Wirbelsäulenleiden“, führt er aus.

Die Leistungen in seinem Therapiezentrum werden sowohl gesetzlich als auch privat Versicherten angeboten. Mit seiner hochmodern ausgerüsteten Praxis ist Dr. Robert Bodlaj für viele Menschen mit Empty-Nose-Syndrom, Nasennebenhöhlenbeschwerden oder auch Septum-Perforation (Loch in der Nasenscheidewand) die sprichwörtlich „letzte Rettung“.

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 November 2016 01:41
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