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Solaranlagen muss man nicht kaufen

Die Miet-Idee von Konstantin Strasser und der MEP Werke GmbH

Freitag, 05 Juni 2015 20:50
Konstantin Strasser führt die MEP Werke Konstantin Strasser führt die MEP Werke Quelle: Strasser Capital

Dresden – Wenn es um die Finanzierung einer hauseigenen Solaranlage geht, lohnt sich ein Blick über die Grenzen Sachsens hinaus. Die Münchener MEP Werke GmbH bietet in diesem Segment nämlich ein ganz besonderes Modell an: Photovoltaikanlagen zur Miete. Geht es dem Hauseigentümer darum, möglichst viel vom selbstproduzierten Strom für den Eigenbedarf zu nutzen, statt ihn subventioniert ins Netz einzuspeisen, ist er mit dieser Variante auf der sicheren Seite.

Je mehr selbstproduzierten Strom der Solaranlagen-Mieter nämlich nutzt, desto mehr Geld kann er sparen. Es entfallen außerdem die hohen Investitionskosten, die beim Kauf einer Solaranlage fällig werden. Auch Wartungskosten muss man viele Jahre nicht befürchten, denn alle notwendigen Reparaturen zählen zu den Inklusivleistungen des Anbieters. Bei Reparaturen oder Ersatz elementarer Anlagenbestandteile kann sich der Mieter einer Solaranlage 20 Jahre lang auf die MEP Werke GmbH verlassen und muss nicht draufzahlen. Nicht nur die Montage und der Betrieb, sondern auch Wartungen und ein umfangreicher Versicherungsschutz, der über die Allianz läuft, sind nämlich im Mietpreis inbegriffen. Nach Ablauf des Mietzeitraums entscheidet der Mieter, ob er seine Anlage zum dann üblichen Marktwert kauft, die Miete zu einem reduzierten Preis verlängert oder die Anlage durch die MEP abbauen lässt.

Mit einer auf Eigenverbrauch ausgerichteten Mietsolaranlage können Stromkosten nachhaltig reduziert werden. Schon ab einem Festpreis von 49 Euro zzgl. MwSt monatlich bietet der Münchner Photovoltaik-Komplettanbieter „Solarstrom für jedermann“ an. Hinzu kommt jedoch eine einmalige, von der Anlagengröße unabhängige Servicepauschale in Höhe von 699 Euro zzgl. MwSt, die allerdings auch Leistungen wie Anlagenplanung, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Montage und Anmeldung beim Netzbetreiber beinhaltet. Ein Eintrag in das Grundbuch ist nicht notwendig, und Nutzungsrechte, die sogenannte Dienstbarkeit, werden auch nicht verlangt.

Konstantin Strassers MEP Werke bieten ihre Mietsolaranlagen seit 2014 an. Bereits im Jahr des Produktlaunchs verbaute das Unternehmen nach eigenen Angaben über 1.000 solcher Anlagen deutschlandweit. „Wir können den Aufwind in der Solarbranche aus unserem Tagesgeschäft bestätigen“, zeigt sich Unternehmenschef Strasser zufrieden. „Während einer Phase, in der die Solarbranche durch Subventionen des Staates indirekt unterstützt wurde, hat Deutschland als Vorreiter das internationale Geschäft angekurbelt. Durch den Fall der Preise erlebt die Branche einen neuen Boom, insbesondere im Solarkraftwerksbau, weil dieser gegenüber dem konventionellen Strom vollständig marktfähig ist.“ Tatsächlich hatte der Münchener Selfmade-Mann mit seiner Miet-Idee wieder mal einen guten Riecher und stellte einmal mehr sein unternehmerisches Talent unter Beweis. Ein heißer Tipp für Sparfüchse!

Letzte Änderung am Freitag, 05 Juni 2015 20:55
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