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Wohn- und Büroflächen in Süddeutschland

DF Deutsche Finance Group tätigt „Club Deal“

Montag, 04 Mai 2015 19:55
Logo der Deutsche Finance Logo der Deutsche Finance Quelle: www.deutsche-finance.de

Dresden – Die DF Deutsche Finance Group hat zusammen mit weiteren institutionellen Investoren einen sogenannten „Club Deal“ getätigt und insgesamt 475 Wohnungen sowie 17.000 Quadratmeter Bürofläche in Süddeutschland erworben. Dies gab das in München ansässige Finanzunternehmen in einer aktuellen Konzernmitteilung bekannt. Das zu diesem Zweck gegründete Joint Venture hat das Portfolio Anfang April von einem Insolvenzverwalter „zu einem attraktiven Kaufpreis deutlich unter Wiederherstellungskosten“ erwerben können, heißt es in der Mitteilung.

Bei einem „Club Deal“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von mehreren Investoren mit einem institutionellen Fondsmanager, die einen institutionellen Zielfonds in Form einer Joint-Venture-Gesellschaft gründen, um gemeinsam eine oder mehrere Private-Market-Immobilientransaktionen durchzuführen. Alle strategischen Entscheidungen werden hierbei durch die Partner gemeinschaftlich getroffen.

In seiner Konzernmitteilung Nr. 62 (April 2015) erklärt die DF Deutsche Finance Group zu dem Projekt: „Der institutionelle Fondsmanager ist eine vollständig integrierte Immobilien-Management-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland und deckt die Bereiche Portfolio-Management, Asset-Management, Property-Management und Development-Management mit insgesamt 20 Mitarbeitern ab.“ Und weiter: „Das Joint Venture hat von einem unter Verkaufsdruck stehenden Verkäufer (distressed transaction) ein Portfolio von insgesamt 475 Wohnungen und 17.000 qm Bürofläche in Süddeutschland erworben. Der Verkäufer war Anfang 2015 in eine finanzielle Notlage geraten, nachdem eine in Schweizer Franken durchgeführte Finanzierung infolge der Euroabwertung nicht mehr bedient werden konnte.“

Der Wohnsektor in der Region zeichne sich durch eine solide Nachfragesituation und einen niedrigen Leerstand von unter einem Prozent aus. Die Vermietungsquote soll 96,3 Prozent betragen. Auch der Leerstand des Bürosektors sei mit fünf bis acht Prozent vergleichsweise niedrig. Bei den leerstehenden Büros soll es sich größtenteils um veraltete oder schlecht positionierte Büroflächen handeln. Weiter teilt das Unternehmen dazu mit: „Das Office-Portfolio besteht aus 5 Gebäuden mit insgesamt 17.000 qm Fläche in herausragender Lage, die in einem guten baulichen Zustand sind. Der Vermietungsstand beträgt hier zwischen 24 % und 92 %. Bei einem Gebäude mit erheblichen Vermietungspotential wurden bereits Gespräche mit Behörden, die als Mieter in Frage kommen, geführt.“ Nach Angaben der DF Deutschen Finance Group besteht die Strategie des Joint Ventures besteht darin, den Wohn- und Bürobestand jeweils als Portfolio nach Renovierungs- bzw. Vermietungsmaßnahmen innerhalb von drei bis vier Jahren an einen oder mehrere institutionelle Investoren zu veräußern.

 

Die DF Deutsche Finance Group ist spezialisiert auf institutionelle Private Market Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur. Die Investitionsstrategien des Unternehmens sollen es Privatanlegern ermöglichen, parallel zu institutionellen Anlegern wie Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen  und Universitäten global zu investieren. Geleitet wird die Gruppe durch die Vorstände Thomas Oliver Müller, Dr. Sven Neubauer und Alfred J. Kremer.

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