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US-Bundesstaat Alaska subventioniert Rohstoffförderung

Deutsche Oel & Gas und Furie Operating Alaska LLC im Plan: Zweites Bohrprojekt gestartet

Dienstag, 11 Oktober 2016 14:25

Luxemburg – Nachdem die Deutsche Oel & Gas im September die erste Erdgasbohrung für 2016 in Alaska erfolgreich durchführen konnte, vermeldete die Luxemburger Unternehmensgruppe vor wenigen Tagen, dass auch das zweite und letzte Bohrprojekt in diesem Jahr erfolgreich gestartet wurde. Die Bohrtiefe am Kitchen-Lights-Unit-Bohrloch KLU#3c im Cook Inlet beträgt derzeit etwa 2.100 Fuß. Die Deutsche Oel & Gas S.A. geht davon aus, dass bereits in zwei Wochen die Zieltiefe von 7.100 Fuß (2.100 Meter) erreicht sein wird.

Wie auch bei den anderen Bohrprojekten der Deutschen Oel & Gas Gruppe in Südalaska arbeiten die Spezialisten der Unternehmenstochter Furie Operating Alaska LLC vor Ort eng mit den Behörden des US-Bundesstaates zusammen. In Alaska wird die Förderung von Rohstoffen staatlich subventioniert, was die Region für Explorationsunternehmen besonders attraktiv macht und Anlegern eine relativ sichere Rendite bietet. Eine der involvierten Behörden ist die Alaska Oil and Gas Conservation Commission (AOGCC), die in regelmäßigen Abständen Tests auf der von der Deutschen Oel & Gas gecharterten Bohrplattform „Randolph Yost“ durchführt. 

Da die Bohraktivitäten in Alaska nach Plan laufen, zeigte sich Kay Rieck, Vorstand der Stuttgarter Deutsche Oel & Gas AG sowie Vorsitzender des Verwaltungsrats der Holding Deutsche Oel & Gas S.A. auf Nachfrage von SACHSEN DEPESCHE zuversichtlich, dass demnächst weitere umfangreiche Erdgasreserven nachgewiesen werden können. „Bislang haben die Ergebnisse unsere Erwartungen stets übertroffen“, so Rieck. 

Dass immer mehr Anleger von der erfolglosen Oil & Gas Invest AG (OGI AG) des Ex-Glücksspielunternehmers Jürgen Wagentrotz zur Deutschen Oel & Gas wechseln, wollte die Luxemburger Firmenzentrale gegenüber SACHSEN DEPESCHE zwar nicht bestätigen, wird in der Branche jedoch schon seit einigen Monaten beobachtet.

Siehe dazu auch folgenden Beitrag: http://www.sachsen-depesche.de/wirtschaft-finanzen/deutsche-oel-gas-läuft-der-angeschlagenen-konkurrenz-von-der-ogi-ag-auf-und-davon.html

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