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Begehrte Anlage der Deutsche Finance in USA

Deutsche Finance Group: Thomas Oliver Müller wirbt mit verlängerter Beitrittsphase für Club-Deal Chicago

Montag, 08 Februar 2021 14:38
Thomas Oliver Müller ist stolz auf die Investitionen der Deutsche Finance in den USA Thomas Oliver Müller ist stolz auf die Investitionen der Deutsche Finance in den USA Quelle: DF

München – „Bei einem Club-Deal kooperieren in der Regel mehrere institutionelle Investoren als Partner, um ein befristetes Projekt gemeinsam erfolgreich zu realisieren. Es handelt sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Investoren aktiv mitwirken“, erläutert Thomas Oliver Müller. Aus Sicht des Executive Partners und Vorstandes der Deutsche Finance Group haben diese Deals den großen Vorzug, dass privates und institutionelles Kapital für lukrative Immobilienentwicklungen gebündelt wird. Der von ihm gegründete Finanzkonzern verschafft Investoren Zutritt zu institutionellen Märkten und Top-Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Derzeit verwaltet die Münchner Investmentgesellschaft mit Dependancen in London, Denver, Luxemburg, Zürich und Madrid eine Vermögenssumme von rund 7,7 Milliarden Euro. Wachstumstreiber sollen vor allem institutionelle Club-Deals für Privatanleger sein.

Anfang Februar 2021 gab die Unternehmensgruppe bekannt, dass sie aufgrund der hohen Nachfrage für einen bestimmten Club-Deal eine weitere Eigenkapitaltranche für Privatanleger gesichert hat. Beim alternativen Investmentfonds „Deutsche Finance Investment Fund 16 – Club-Deal Chicago“ wurde das ursprünglich geplante Eigenkapital von 50 Millionen US-Dollar schon erreicht. Um der enormen Nachfrage Rechnung zu tragen, ist eine weitere private Eigenkapitaltranche an dem Co-Investment reserviert und die Platzierungszeit bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden. Der „Deutsche Finance Investment Fund 16“ ist der aktuellste institutionelle Club-Deal der Deutsche Finance Group.

Anlageobjekt ist der „Big Red“, ein hochattraktiver Prime-Office-Tower und eine der bekanntesten Immobilien in Chicago. Im August 2020 erwarben die Münchner Anlage-Experten die Vorzeige-Immobilie im Geschäftszentrum von Chicago, die mit ihren 45 Stockwerken über eine Mietfläche von rund 112.000 Quadratmetern verfügt und nach einer mustergültigen Rundum-Renovierung fast vollständig vermietet ist. Das „Big Red“-Investment zeichnet sich insbesondere durch seinen stabilen Cashflow aus, der auf langfristigen Mietverträgen mit erstklassigen Mietern beruht. Die Deutsche Finance betont: „Durch die bonitätsstarke und renommierte Mieterliste der sanierten und neugestalteten Büroimmobilie wird ein stabiler Cashflow generiert. Die Immobilie bietet Investoren jedoch zusätzlich die Möglichkeit, den zukünftigen Wert mit minimalem Kapitaleinsatz durch Neuvermietungen, die auf das obere Ende des Mietermarktes abzielen, noch zu steigern.“Weitere Informationen bietet der Werbeprospekt der Deutsche Finance Investment GmbH, die eine durch die BaFin zugelassene und beaufsichtigte Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Zulassung zur Finanzportfolio-Verwaltung ist. Die Mindestbeteiligung bei dem Fonds 16 liegt bei 25.000 US-Dollar, und höhere Beträge müssen durch 1.000 Dollar ohne Rest teilbar sein. Zum erwarteten Gesamtmittelrückfluss heißt es seitens der Deutsche Finance Investment: „Die verfügbare Liquidität des Investmentfonds, die nicht für Investitionen verwendet wird bzw. als Liquiditätsreserve vorgesehen ist, soll an die Anleger ausgeschüttet werden. Auszahlungen an die Anleger sollen in Höhe von fünf Prozent p.a. ab dem Jahr 2021 bis zum Jahr 2028 bezogen auf die jeweils eingezahlte Kommanditeinlage (ohne Ausgabeaufschlag) jeweils zu Beginn des folgenden Geschäftsjahres erfolgen.“

Gestützt werden die Renditeerwartungen durch zwei unabhängige Fach-Gutachten, die der exklusiven Büroimmobilie einen Wert deutlich über ihrem Ankaufspreis bescheinigen und noch weitere Ertragspotenziale aufzeigen. Laut der Anlagestrategie beteiligen sich die Co-Investoren bis zum Laufzeitende an dem Objekt, um überdurchschnittlich hohe Mieterträge zu erzielen, die für laufende Ausschüttungen an die Fondsanleger verwendet werden. Zum Laufzeitende wird die Immobilie veräußert und der prognostizierte Veräußerungsgewinn (nach Abzug der anfallenden Kosten und Steuern) an die Anleger ausgeschüttet. Ihnen steht es aber frei, ihre Immobilienbeteiligung an einen Dritten zu veräußern.

Europas führende Ratingagentur Scope gibt dem „Fund 16“ derzeit die Bewertung „a (AIF)“. Das positive Ergebnis wird in erster Linie von der hervorragenden Bonität der Hauptmieter, der hohen Einnahmesicherheit aufgrund langfristiger Mietvertragslaufzeiten sowie der hohen Strukturierungs- und Transaktionskompetenz der Deutsche Finance Group beeinflusst. Der Club-Deal „Chicago“ hat zudem bei den „Cash. Financial Advisors Awards 2020“ den ersten Platz in der Kategorie Sachwertanlagen (AIF) gewonnen. Das „Cash.“-Magazin zeichnet mit seinen Awards seit vielen Jahren die besten deutschen Finanzdienstleister und Kapitalanlageprodukte in verschiedenen Anlagekategorien aus. Es überrascht nicht, dass Thomas Oliver Müller die Bestplatzierung des Fonds 16 in der Sachwertanlagen-Sparte als Bestätigung für die eigene institutionelle Club-Deal-Strategie zugunsten von Privatanlegern wertet.

Das Co-Investment „Big Red“ mit einer geplanten Kapitalbindung von rund acht Jahren kombiniert langfristig stabile Mieteinkünfte mit zusätzlichen Chancen aus aktiven Wertsteigerungsmaßnahmen. Ein entscheidender Pluspunkt für die Privatanleger ist, dass sie sich gemeinsam mit einer der größten Pensions- und Versorgungseinrichtungen Deutschlands an diesem institutionellen Deal beteiligen. Die Rede ist von der Bayerischen Versorgungskammer als öffentlich-rechtlicher Einrichtung des Freistaates Bayern. Die BVK verwaltet rund 82 Milliarden Euro für diverse Berufsgruppen und hat in den letzten Jahren schon mehrere institutionelle Club-Deals mit der Deutsche Finance realisiert.Theodor Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Solution GmbH resümiert: „Wir freuen uns über die erfolgreiche Platzierung unseres institutionellen Club-Deals Chicago. Mit einer weiteren Eigenkapitaltranche und der Verlängerung der Beitrittsphase tragen wir der aktuell hohen Nachfrage nach attraktiven Immobilieninvestments im Privatkundengeschäft Rechnung.“

Im Rahmen von institutionellen Mandaten wurde neben dem „Big Red“-Tower in Chicago auch die „Transamerica Pyramid“ in San Francisco akquiriert. Den Kauf der „Pyramide“ stemmte die Deutsche Finance Group zusammen mit SHVO Capital. Das weltberühmte Wahrzeichen inmitten des Finanzviertels von San Francisco wurde von Transamerica, einer Tochtergesellschaft des niederländischen Versicherungskonzerns Aegon, für einen Kaufpreis von 650 Millionen US-Dollar veräußert. Die 260 Meter hohe Transamerica Pyramid erstreckt sich über einen gesamten Stadtblock. Der unverwechselbare Komplex besteht aus drei Gebäuden: der ikonischen Transamerica Pyramid, einem Bürogebäude mit 20 Stockwerken, einer Büroimmobilie mit neun Stockwerken sowie einem weiteren Grundstück. Dr. Sven Neubauer, zweiter Executive Partner der Deutsche Finance Group, erklärte, man werde „die Transamerica Pyramid für unsere Investoren in eine neue Ära überführen“. Diese Immobilie in einer der modernsten Städte der USA markiere „einen neuen Meilenstein bei der Entwicklung unseres Prime-Office-Portfolios in den USA“.

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