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Klimaschutz-Debatte:

Beste Wachstumschancen für MEP Werke des Solarstrom-Experten Konstantin Strasser?

Donnerstag, 30 Mai 2019 12:47

München – Das, was Wissenschaftler die „Solarisierung der Energieversorgung“ nennen, macht angesichts der Debatte um die Erderwärmung und die daraus folgende Klimakrise große Fortschritte. Getragen wird die Solarisierung von Photovoltaik, Solarthermie sowie intelligenten Energiespeicher-Lösungen. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die Photovoltaik von einem Bestandteil der Weltraumtechnologie zur günstigsten Stromquelle entwickelt. Keine andere Energieform verfügt zurzeit über eine höhere Akzeptanz, kann höhere Zuwachsraten vorweisen und bietet so viel saubere Energie für wenig Geld.

Inzwischen sind hierzulande annähernd vier Millionen Solaranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung in Betrieb und das Interesse an Energiespeichern sowie innovativen Energiemanagement-Modellen steigt kontinuierlich an. Experten empfehlen mit Blick auf das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele, den jährlichen Ausbau der Solarstromkapazitäten auf mindestens 10 Gigawatt zu erhöhen. Durch den steigenden Elektrizitätsbedarf in den Bereichen Mobilität und Wärmeversorgung wird sich die Nachfrage nach erneuerbarem Strom deutlich erhöhen. Gleichzeitig wird die direkte Nutzung von Sonnenwärme mittels Solarkollektoren in der Raum-, Prozess- und Fernwärme expandieren müssen, um die Klimakrise in den Griff zu bekommen. Nach einer Schwächephase zieht die Nachfrage nach Solaranlagen zur Wärmeerzeugung seit Herbst 2018 wieder an, wie aus einer gemeinsamen Erhebung der Solar- und Heizungsindustrie hervorgeht. Solarwärmeanlagen nutzen Sonnenenergie, um beispielsweise warmes Nutzwasser und Raumwärme zu erzeugen. In den sonnenintensiven Monaten sorgen sie dafür, dass der Heizkessel außer Betrieb bleibt und keine Energiekosten entstehen. Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um rund 71.000 gewachsen.

Diese klimapolitisch erfreuliche Entwicklung befeuert auch die Geschäftsentwicklung der MEP Werke GmbH aus München. Das von Konstantin Strasser gegründete und geführte Öko-Unternehmen hat eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung, Installation und Vermarktung von Miet-Solaranlagen eingenommen und verspricht eine „maßgeschneiderte Planung, Finanzierung, Montage, Inbetriebnahme, Versicherung, Wartung und einen umfassenden Kundenservice“ für Solaranlagen.Hausbesitzer profitieren bei dem Mietmodell des „Full-Service-Anbieters“ von den vielen Vorteilen der Solarstromerzeugung, wozu auch die Abkopplung von den Preissteigerungen der großen Energieversorger gehört. Das Mietmodell „Switch Solar“ richtet sich an private Hauseigentümer. Von den etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland erfüllen rund acht Millionen Dächer die Kriterien für eine Solaranlage. Mittlerweile bietet MEP (My Energy Partner) diverse Solaranlagen nicht mehr nur zur Miete, sondern mit kundenindividuellen Finanzierungsoptionen auch zum Kauf an. Das Mutterunternehmen Strasser Capital GmbH hat die erste Finanzierungslösung entwickelt, die genau auf die Mieterverhältnisse im deutschen Photovoltaikanlagen-Markt zugeschnitten ist. MEP-Chef Strasser äußert deshalb mit einem gewissen Stolz: „Wir können die umfangreichen Schutz- und Serviceleistungen unseres Mietmodells nun auch denjenigen Kunden anbieten, die sich ihre Solaranlage lieber kaufen möchten.“

Zum Solaranlagen-Konzept „Switch Solar“ gehört die Installation hochmoderner Energiespeicher und ein intelligentes Strommanagement. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile mehr als 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen“, betont Konstantin Strasser. „Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“ Unter dem Dachnamen „Switch“ werden mit „Switch Green“, „Switch Secure“, „Switch Home“ und „Switch Motion“ weitere grüne Produkte und Serviceleistungen angeboten.

Zusätzlich wurde ein leistungsstarker Stromspeicher mit 20-jährigem Servicepaket ins Angebot aufgenommen. Solarstrom-Pionier Strasser stellt dazu fest: „Die Nachfrage nach Speichern ist enorm. Dennoch haben wir lange gewartet, weil uns wichtig ist, dass sich das Ganze für den Kunden auch wirklich rechnet.“ Mit den langlebigen Solarspeichern machten sich die Kunden noch unabhängiger von teurem Netzstrom und erhöhten ihren Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit ihrer Solaranlage, so der MEP-Geschäftsführer. Die Kosten für Batteriespeicher sind seit 2013 um mehr als 50 Prozent gesunken. Deshalb bestellen mehr als die Hälfte der Käufer von Photovoltaikanlagen gleich einen solchen Speicher mit. Photovoltaikanlagen mit einem Solarstromspeicher nutzen aber nicht nur dem einzelnen Ökostrom-Produzenten, sondern auch der Allgemeinheit: sie stabilisieren das örtliche Stromnetz, indem sie durch die Bereitstellung einer „Blindleistung“ Erzeugungs- und Verbrauchsspitzen abfedern und das Ortsnetz rund um die Uhr mitversorgen.

Während immer mehr Eigenheimbesitzer durch Dach-Solaranlagen ihren persönlichen Beitrag zur Klimawende leisten, kommt die Bundesregierung politisch nicht vom Fleck. Zur Umsetzung ihrer Klimaschutzziele müsste der Anteil erneuerbarer Energien durch Investitionserleichterungen schnell ausgebaut werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) fordert die Bundesregierung daher auf, Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz zu ergreifen. Ein Glaubwürdigkeitstest sei dabei die Streichung des Förderdeckels für neue Solarstromanlagen auf Gebäuden, der bereits im nächsten Jahr erreicht werde. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig mahnt: „Es wäre den Menschen nicht vermittelbar, wenn mit der Solarenergie eine der wichtigsten und preiswertesten Klimaschutztechnologien ausgebremst wird.“ Solarenergie müsse jetzt zur tragenden Säule der Energieversorgung im Strom- und Wärmesektor ausgebaut werden. Dafür sei es unverzichtbar, Investitionsbarrieren wie den Solardeckel und die „Sonnensteuer“ auf solaren Mieterstrom zu beseitigen sowie die Ausbauziele für die Solarenergie deutlich heraufzusetzen.

Laut dem Meinungsforschungsinstitut YouGov fordern 76 Prozent der Deutschen, dass die Solarförderung so gestaltet wird, dass Photovoltaikanlagen auf größeren Dächern, zum Beispiel von Mehrfamilienhäusern oder Gewerbegebäuden, leichter errichtet werden können. Für die MEP Werke GmbH des Solarstrom-Enthusiasten Konstantin Strasser sind das alles beste Wachstumsaussichten. Wie heißt es doch unternehmensseitig: „Wir wollen saubere Energie und innovative Technologien vom Privileg Einzelner zu etwas ganz Normalem machen. Bezahlbar und einfach.“

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