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Thailändische Tourismusbehörde gibt Entwarnung

Bangkok bleibt „Street Food Metropole“

Freitag, 05 Mai 2017 00:07
Die Khao San Road, Bangkoks beliebte Touristenmeile Die Khao San Road, Bangkoks beliebte Touristenmeile Quelle: flickr.com | Fabio Achilli | CC BY 2.0

Bangkok/Frankfurt am Main – Die thailändische Hauptstadt Bangkok ist für ihre zahlreichen Imbissbetreiber und Suppenköche bekannt, die fernöstliche Köstlichkeiten zu günstigen Preisen auf der Straße feilbieten. Kein Besucher der Millionenmetropole kommt an der Straße Khao San vorbei, wo in Garküchen Nudelsuppen, Mangosalat oder Pad Thai für hungrige Touristen zubereitet werden.

Nachdem die Bangkoker Stadtverwaltung kürzlich erklärt hatte, dass sie die Imbissstände von der Straße verbannen will, schlug dies den Betreibern, aber auch Bangkok-Besuchern aus aller Welt mächtig auf den Magen. Nun hat die staatliche Tourismusbehörde, die Tourism Authority of Thailand (TAT), Entwarnung gegeben: Zwar soll es verstärkte Kontrollen geben, Bangkok bleibt aber „Street Food Metropole“ und behält damit seinen unverkennbaren Reiz.

Ziel der neuen Maßnahmen sei es, die Hygienestandards, Sicherheitsbedingungen und die Abfallentsorgung an den Ständen zu verbessern, heiß es dazu seitens der TAT. Straßenverkäufer sollen entsprechend geschult werden, um die neuen Auflagen zu erfüllen. Weiterhin sei es notwendig, in einigen Bereichen der Stadt die Fußwege und Straßen wieder für den Verkehr freizumachen und Schirme, Stühle oder Essensstände zu räumen. Die betroffenen Garküchen sollen dann in ausgewiesene Bereiche in der Nähe der Märkte umziehen. Die frequentierten touristischen Zonen in China Town, etwa die Khao San Road und die Yaowarat Road, sind davon nicht betroffen. Dort sollen lediglich verstärkte Hygienestandards implementiert werden.

„Bangkok ist bekannt für seine Garküchen und Straßenstände. Wir möchten auch weiterhin den internationalen Touristen die gastronomische Vielfalt unseres Landes präsentieren“, erklärte dazu Denduen Luengcheng, Direktorin des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt am Main. Tatsächlich wurde Thailands Hauptstadt schon mehrfach als eine der wichtigsten „Street Food Destinationen“ weltweit ausgezeichnet. Auch mit den neuen Bestimmungen werden die vielfältigen Straßenküchen weiterhin das Bild der Stadt prägen und internationale Gäste empfangen können.

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