Login

sachsen-depesche.de

Freigegeben in Wirtschaft & Finanzen

DF Deutsche Finance hat internationale Infrastruktur-Projekte im Fokus

Analysten bestätigen: Infrastruktur-Investments bieten enorme Vorteile für Anleger

Dienstag, 21 Februar 2017 00:02
Die Null-Zins-Politik der EZB in Frankfurt am Main verändert den Anlagenmarkt Die Null-Zins-Politik der EZB in Frankfurt am Main verändert den Anlagenmarkt Quelle: SACHSEN DEPESCHE

München – Während Infrastrukturmaßnahmen in der Vergangenheit überwiegend über Bankkredite mit staatlichen Kreditnehmern finanziert wurde, gehen Branchenexperten davon aus, dass sich die Infrastruktur-Finanzierung zunehmend auf den Kapitalmarkt verlagert. Analysten erwarten, dass die privaten Investoren aufgrund des weltweit riesigen Investitionsbedarfs von über 65 Billionen US-Dollar bis 2030 und der finanziell schwierigen Situation vieler Staaten auch in der Zukunft vermehrt als Finanziers von Infrastrukturprojekten auftreten. Alleine auf dem europäischen Markt sind bis 2030 für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur Investitionen in Höhe von umgerechnet knapp 10 Billionen Dollar notwendig.

Die Gründe, wegen derer in Infrastruktur investiert wird, sind hauptsächlich stabile Zahlungsströme, langfristiger Werterhalt, geringe Volatilitäten, eine höhere Diversifikation und oftmals auch Inflationsschutz. Viele Infrastrukturmaßnahmen benötigen immense Finanzierungsanstrengungen zu Beginn und während der Erstellungsphase. Die Aufwendungen nach der Fertigstellung oder während des Betriebs können im Vergleich dazu relativ gering sein. Das begünstigt – für Investoren besonders positiv – lange Konzessionslaufzeiten und eine stetige Nutzung der Investitionsobjekte. Daraus wiederum resultieren oftmals langfristig planbare Zahlungsströme mit einem hohen Werterhalt der Investitionen. Nach solchen Eigenschaften suchen institutionelle Investoren gerade in einer Niedrigzinsumgebung händeringend.

Die Wertentwicklung von Infrastruktur geht oftmals mit einer relativ unelastischen Nachfrage einher. Diese resultiert aus der Unverzichtbarkeit der Güter und Dienstleistungen. Infrastruktur-Projekte haben oftmals hohe Markteintrittsbarrieren und werden nicht selten staatlich geplant – wodurch auch abgesicherte Wettbewerbsvorteile entstehen können. Für den Investor können diese Eigenschaften zu einer geringeren Volatilität der Erträge und zu einem verringerten wirtschaftlichen Risiko führen, das zudem vom aktuellen Marktgeschehen losgelöst ist.

Genau deshalb hat die in München ansässige DF Deutsche Finance Group bei der Investition in Zielfonds europa- und weltweit einen Fokus auf Infrastruktur-Projekte gelegt. Daneben hat sich das von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Unternehmen auf Investments in den Bereichen Immobilien und Private Equity Real Estate spezialisiert. Durch neue Finanzstrategien will man dabei auch privaten Investoren exklusiven Zugang zu Märkten bieten, die sonst institutionellen Anlegern vorbehalten bleiben.

Die DF Deutsche Finance Group hat im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 175 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Davon entfielen allein 55 Millionen Euro auf zwei Alternative Investmentfonds (AIF) aus dem Privatkundengeschäft. Vor kurzem startete der Münchner Fondsspezialist den Vertrieb des neuen Deutsche Finance PRIVATE Fund 11 (Infrastruktur Global). Aufgrund der internationalen Ausrichtung gilt die Deutsche Finance inzwischen bei vielen Analysten als eine der besten Adressen für Investoren, die der anhaltenden EZB-Nullzinspolitik im Euro-Raum entfliehen wollen.

Artikel bewerten
(5 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten