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Nur 1,5% Plus bei den Beschäftigtenzahlen

Über sieben Prozent mehr Betriebe in der Energie- und Wasserversorgung

Donnerstag, 09 März 2017 06:00
Über sieben Prozent mehr Betriebe in der Energie- und Wasserversorgung Über sieben Prozent mehr Betriebe in der Energie- und Wasserversorgung

Wiesbaden – Ende Dezember 2016 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in den Wirtschaftsbereichen Energie- und Wasserversorgung in Deutschland knapp 2.400 Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten. Das sind 7,7 Prozent mehr als am Ende des Vorjahres. Die Statistiker in Wiesbaden erklären den Anstieg mit dem fortwährenden Strukturwandel in der Energiewirtschaft. Immer mehr Unternehmen wechselten demnach vom Dienstleistungssektor in die Energieversorgungsbranche, was nicht zuletzt auch mit den hohen staatlichen Subventionszahlungen in diesem Segment zu tun hat.

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes gab es die höchsten Zuwächse an Betrieben in der Elektrizitätsversorgung (+11,8%) und in der Gasversorgung (+6,4%). In der Wärme- und Kälteversorgung (+1,5 %) sowie in der Wasserversorgung (-0,9%) blieb die Zahl der Betriebe dagegen weitgehend stabil.

Einen nur leichten Anstieg gab es bei den Beschäftigtenzahlen in der Energie- und Wasserversorgung. Im Dezember 2016 waren dort deutschlandweit rund 239.000 Personen in Lohn und Brot, was einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Dezember des Vorjahres entspricht. Die Beschäftigtenzahlen sind in diesem Wirtschaftsbereich also weitaus weniger stark angestiegen als die Zahl der Betriebe. Die Entgelte stiegen im gleichen Zeitraum um 4,0 Prozent.

Rund drei Viertel der Beschäftigten in der Energie- und Wasserversorgung waren nach den Zahlen aus Wiesbaden Ende Dezember 2016 in der Elektrizitätsversorgung tätig (177.000 Arbeitnehmer), gut jeder Zehnte war in der Wasserversorgung (27.000) beschäftigt. Die übrigen Beschäftigten verteilten sich zu fast gleichen Teilen auf die Bereiche Wärme- und Kälteversorgung (18.000) und Gasversorgung (17.000).

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