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Dresden – Gerade mal eine Woche existiert das Asylbewerber-Zeltlager in Dresden-Friedrichstadt – und schon machen Nachrichten über katastrophale hygienische Zustände die Runde. Die Verantwortung dafür soll natürlich einzig und allein bei der Landesdirektion, den städtischen Mitarbeitern und der Müllabfuhr liegen, nicht etwa bei den Bewohnern selbst. Die machten ihrem Unmut Luft und bestreikten – unter Beteiligung einheimischer Pro-Asyl-Aktivisten – zeitweise den Eingang des umstrittenen Camps, so dass DRK und andere Hilfskräfte bei ihrer Arbeit erheblich behindert wurden.