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Dresden – Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen gegen Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke eingestellt. Nach Höckes umstrittener Rede im Brauhaus „Watzke“, in der er unter anderem das Berliner Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnet hatte, waren insgesamt 91 Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gegen den AfD-Politiker eingegangen.

Dresden – Auf das Dresdner Ballhaus „Watzke“ ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Farbanschlag verübt worden. Die Tat steht offenbar im Zusammenhang mit einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ am vergangenen Dienstag. Dort hielt der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke seine umstrittene Rede, in der er das Berliner Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnete. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, ein politisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden.