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Berlin – Die Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, galt lange Zeit als „konservatives Gewissen“ der CDU. Am 15. Januar trat die 73-jährige Frankfurterin aus der Partei aus und verließ die Unionsfraktion im Bundestag. Sie begründete dies mit einem „fortdauernden Rechtsbruch“ Angela Merkels und der Bundesregierung bei der Euro-Rettung und der Asylpolitik (die vollständige Erklärung kann hier nachgelesen werden: www.erika-steinbach.de/erklaerung.html). Im Interview mit SACHSEN DEPESCHE legt Erika Steinbach noch einmal ihre Beweggründe dar, geht auf Einwände aus den Reihen ihrer früheren Partei ein und bekräftigt, dass sich auch weiterhin in das politische Geschehen einmischen wird.

Dresden – Bereits zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der „Sächsische Landespreis für Heimatforschung“ an verdiente ehrenamtliche Heimatforscher vergeben. Schirmherrin ist Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU): „Der Heimatpreis soll die Arbeit der ehrenamtlichen Forscher würdigen. Sie bewahren einen geistigen Schatz und geben ihn an die nachwachsenden Generationen weiter – unsere Geschichte. Mit eindrucksvollen Beiträgen zeigen sie zudem, dass Heimatforschung nichts Verstaubtes oder Langweiliges, sondern eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit zu den eigenen Wurzeln ist, die uns hilft, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.“