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Görlitz – Viele sogenannte Millennials müssen sich Sorgen machen, als Rentner in Armut zu leben. „Millennial“ ist die Bezeichnung für die in den Jahren vor der Jahrtausendwende geborene Generation. Meist werden die Jahrgänge zwischen 1980 bis 2000 dazu gezählt.Millennials gelten in der Regel als internetaffin, bildungsbegeistert und leistungsorientiert. Gleichzeitig legen sie gesteigerten Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Erfolg und Selbstverwirklichung, Arbeit und Freizeit. Die Millennials haben deshalb oft höhere Ansprüche an Arbeitgeber als die Vorgängergenerationen. Ihr Problem ist, dass sie trotz ihrer meist hohen Qualifikation auf eine Arbeitswelt stoßen, die sie später einmal in die Altersarmut entlassen wird. Diese Generation hat nämlich kaum noch die Chance, durch eine gut bezahlte Dauerbeschäftigung die Ansprüche im staatlichen Rentensystem zu erwerben, die nötig sind, um von der gesetzlichen Rente halbwegs sorgenfrei leben zu können. Die Erwerbsbiografien sind aufgrund der Flexibilitätsanforderungen des Arbeitsmarktes immer brüchiger und prekärer geworden. Die gesetzliche Rente wird für die Millennials zur Sicherung ihres gewohnten Lebensstandards im Alter nicht mehr ausreichen. Private Vorsorge wird deshalb immer wichtiger.

Köln/Dresden – Laut einer aktuellen Studie des Versicherungsunternehmens AXA halten die Sachsen im Durchschnitt eine Sparsumme von lediglich 149 Euro für ausreichend, um ihren Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können. Dies ist die niedrigste Summe im Vergleich aller Bundesländer. Die höchste Summe zur Altersvorsorge wollen demnach Hessen aufwenden. Sie sind bereit, durchschnittlich 221 auf die hohe Kante zu legen. Deutschlandweit wird ein Beitrag von 200 Euro für angemessen erachtet. Für seinen „Deutschland-Report 2016“ hat der AXA-Konzern im März dieses Jahres insgesamt 3324 Erwerbstätige und Rentner in allen 16 Bundesländern befragt. Um bundesweite Aussagen ableiten zu können, wurden die Ergebnisse nach Angaben des Unternehmens „bevölkerungsrepräsentativ gesamtgewichtet“.

Dresden – Der Dresdner Finanzdienstleister PBM - Private Banken Makler AG hat sein Filialnetz in Nordrhein-Westfalen erweitert. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde vor knapp zwei Wochen ein neuer Bankstore in Bergneustadt bei Köln eröffnet. Für PBM-Vorstand Markus Voigt ist damit ein weiterer Schritt getan, um „die Vor-Ort Präsenz zu stärken und das Filialnetz auszubauen“. Die Eröffnung von bundesweit mindestens sieben Bankstores ist Planung, z.B. in Nürnberg, wo Mitte des Jahres die Einweihung gefeiert werden soll. Mittelfristig will die PBM AG 50 Bankstore-Filialen in Deutschland eröffnen.

München – Seit die DF Deutsche Finance Group ein institutionelles Separate-Account-Mandat von einer der größten deutschen Versicherungsgesellschaften erhalten hat, horcht die Branche auf. Schließlich beinhaltet dieses Mandat den Aufbau und das Management eines international diversifizierten Immobilienportfolios aus dem Bereich Private-Market-Investments, wodurch der Münchner Fondsemittent seinen strategischen Geschäftsbereich der institutionellen Finanzportfolioverwaltung erheblich erweitern konnte.

Dresden – War es in früheren Jahren durchaus üblich, die Baufinanzierung mit einer Lebensversicherung zu koppeln, hat sich dies im aktuellen Niedrigzinsumfeld mittlerweile erledigt. Neuverträge werfen keine nennenswerte Rendite mehr ab, möglicherweise werden manche Baufinanzierungs- und Versicherungsgesellschaften sogar der EZB-Zinspolitik zum Opfer fallen und in den Ruin getrieben. Für Verbraucher lohnt es sich daher, nach sinnvollen Alternativen zu Bausparer und Kapitallebensversicherung Ausschau zu halten. „Ein früherer Verkaufsschlager wird für viele Eigenheimbesitzer zum Alptraum“, warnt auch Carsten Volkening, Vertriebsvorstand der PBM - Private Banken Makler AG.

München – Die DF Deutsche Finance Group sorgte in letzter Zeit mit einigen spektakulären Immobilien-Deals in der Branche für Aufsehen. Erst im Mai erwarb das renommierte Münchner Finanzhaus zusammen mit weiteren institutionellen Investoren ein Portfolio von sechs Industrie- und Bürostandorten in Nordrhein-Westfalen. Das Portfolio beinhaltet Produktionsstätten und Verwaltungsgebäude mit einer vermietbaren Fläche von 178.000 Quadratmetern.