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Kelkheim – Wir leben in einer Zeit, in der die Umdeutung von Begriffen Hochkonjunktur hat. Ebenso rege wird an der Neuschöpfung von Wörtern gearbeitet. Und bestimmte Formulierungen will man uns gleich ganz abgewöhnen. Dabei geht es vor allem darum, die Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs zu erlangen und Macht auszuüben, die allerdings auf dem brüchigen Fundament einer scheinbaren moralischen Überlegenheit steht.

Stockholm – Die live auf Facebook übertragene Vergewaltigung einer jungen Frau durch drei Migranten in Uppsala (http://www.sachsen-depesche.de/politik/unfassbar-migranten-trio-überträgt-vergewaltigung-einer-frau-live-auf-facebook.html) hat in Schweden eine breite Debatte über die Zuwanderung und die Integrationsdefizite der letzten Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte ausgelöst.

Uppsala – Ihre schier unfassbare Skrupellosigkeit stellten drei Männer vermutlich arabischer und/oder nordafrikanischer Herkunft im Alter von 18, 20 und 24 Jahren im schwedischen Uppsala unter Beweis, indem sie per Internet-Streaming live übertrugen, wie sie eine junge Frau vergewaltigten. Die Täter nahmen die Gruppenvergewaltigung per Webcam auf und stellten die Tat in eine geschlossene Facebook-Gruppe mit 60.000 Mitgliedern. Vermutlich mehrere Stunden war die 31-jährige Schwedin ihren Peinigern ausgeliefert, bis entsetzte Facebook-User schließlich die Polizei alarmierten, die den Tatort ermitteln, die Frau befreien und die drei Migranten verhaften konnte.

Dresden – Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein 15-jähriges Mädchen am 21. Oktober gegen 22:30 Uhr auf der Katharinenstraße in der Dresdner Neustadt von einem Mann in einen Hauseingang gezerrt und zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden. Laut Medienberichten erzählte die Jugendliche erst vier Tage später im Rahmen eines anderen Polizeieinsatzes von der Vergewaltigung und erstattete Anzeige. Am vergangenen Wochenende habe sie schließlich ihren Peiniger zufällig wiedererkannt, als sie mit einer Freundin in der Alaunstraße unterwegs war. Nach Angaben der Polizei soll es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 20-jährigen Tunesier handeln, gegen den inzwischen Haftbefehl erlassen wurde.

Chemnitz – Die Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke zur Kriminalität im Chemnitzer Stadthallenpark hat das politische Dresden aufgeschreckt. 35 Seiten lang ist die Liste, die Ulbigs Ministerium mitschickte, aus ihr geht hervor, dass im Vergleich zu 2013 ein Anstieg der Kriminalität um über 20 Prozent zu verzeichnen ist.

Thale/Neinstedt – Die Staatsanwaltschaft Halberstadt ermittelt gegen drei jugendliche Asylbewerber, die eine 13-jährige Schülerin aus Thale im Harz (Sachsen-Anhalt) vergewaltigt haben sollen. Nähere Angaben zur Nationalität der Täter, ihrem Alter und zum Tathergang verweigern die Behörden bislang mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen. Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck bestätigte gegenüber der Presse lediglich Ermittlungen gegen drei Verdächtige. „Es handelt sich um eine 13-Jährige, die Opfer einer Straftat geworden sein soll, und bei den Beschuldigten um Jugendliche“, so Roggenbuck, der auf ihre „besondere Schutzwürdigkeit“ verwies.

Chemnitz – Die Polizei hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag drei Tunesier festnehmen können, die zuvor einem Passanten gewaltsam Zigaretten und Geld abgenommen haben sollen. Die drei Männer im Alter von 17, 25 und 33 Jahren sowie ein weiterer mutmaßlicher Täter, der entkommen konnte, waren nach dem Raub in Richtung Bushaltestelle am Bernsbachplatz geflüchtet. Zuvor war eine Gruppe junger Leute auf die Rangelei zwischen dem 42-jährigen Opfer und den drei Migranten aufmerksam geworden.

Hannover – Nach Angaben des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) in Hannover endeten im vergangenen Jahr nur 7,7 Prozent aller angezeigten Vergewaltigungen mit einer Verurteilung des Täters. 2012 lag die Quote noch bei 8,4 Prozent. Schon damals hieß es in einer Pressemitteilung des Instituts: „Für einen Rechtsstaat sind diese Befunde problematisch.“ Experten machen für die niedrige Rate unter anderem Lücken im Sexualstrafrecht und eine oftmals schwierige Beweisführung verantwortlich.

Chemnitz – Eine 30-jährige Angestellte einer Spielothek an der Blankenauer Straße in Chemnitz entkam am Freitagmorgen offenbar nur knapp einer Vergewaltigung. Nach Angaben der Polizei betrat ein 31-jähriger Tunesier, der sich schon öfter in der „Spielhölle“ aufgehalten hatte, gegen 8 Uhr den Laden und fing etwa eine halbe Stunde später an, die Frau zu befummeln und sexuell zu bedrängen.

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