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Kelkheim – Papst zu sein, ist angeblich das schönste Amt auf Erden. Und dennoch hat man den Eindruck, Päpsten setzt ihre Aufgabe in besonderer Weise zu. Schon nicht mehr ganz frisch bei ihrem Antritt, schreitet unter der Last der Verantwortung ein rapider Alterungsprozess voran. Das Sprechen bereitet zusehends Mühe und die Bewegungen werden immer langsamer. Vier Jahre ist Jorge Mario Bergoglio nun als Papst Franziskus im Amt, und dem 80-Jährigen scheint inzwischen auch der Verstand abhanden zu kommen. Anders ist nicht zu erklären, dass er sich am Wochenende dazu verstieg, die griechischen Auffanglager für Flüchtlinge mit den Konzentrationslagern der Nazis zu vergleichen.

Dresden – Unweit von Postplatz und Zwinger, an der Hertha-Lindner-Straße, steht Dresdens ältester Brunnen. Am damaligen Weißeritzmühlgraben in der Wilsdruffer Vorstadt hatten sich einst Mitglieder der Gerberzunft niedergelassen. Zwischen Gerbergasse (heute Theaterstraße) und dem Eingang zur Grünen Gasse stand – vor dem katholischen Waisenhaus – der 1461 erstmals erwähnte Queckbrunnen.

Rom – Papst Franziskus, der noch vor kurzem für mehr Solidarität mit Flüchtlingen aufgerufen hatte, hat sich nach Angaben der Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano“ nun in ungewohnt scharfer Form zu den Migrationsströmen nach Europa geäußert. „Wir können heute von einer arabischen Invasion sprechen. Das ist eine soziale Tatsache“, so das Oberhaupt der katholischen Kirche am Doenstag bei einem Treffen mit Vertretern der französischen Nichtregierungsorganisation „Poissons Roses“.

Berlin/Rom – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer hat die europäischen Staaten nach einer Klausurfahrt der sächsischen Landesgruppe der Unionsfraktion nach Italien zu einer gemeinschaftlichen Lösung der Flüchtlingsfrage aufgefordert. Im Rahmen ihrer Reise führten die CDU-Bundestagsabgeordneten aus Sachsen in der vergangenen Woche zahlreiche Gespräche in Rom und in Catania auf Sizilien, wo sie sich auch ein Bild von der Situation der Flüchtlinge vor Ort machen konnten.