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Dresden – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der SACHSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Brüssel – Deutschlands Redaktionen liefern in diesen Tagen wieder einmal ein Anschauungsbeispiel dafür, dass man keine gefälschten Nachrichten verbreiten muss, um zu desinformieren. Es reicht bereits die schiere Weglassung von Fakten, um zu manipulieren. So geschehen bei der nun von der Europäischen Union beschlossenen drastischen Erhöhung der Strafzölle auf chinesische und taiwanesische Stahlimporte.

Tönisvorst – In wenigen Tagen erscheint im Juwelen-Verlag mit „Das Grauen“ ein neues Buch des Publizisten Ramin Peymani, der den Lesern der SACHSEN DEPESCHE durch seine kritischen Kommentare zum Zeitgeschehen bestens bekannt ist. Bevor der Autor im Interview selbst zu Wort kommt, veröffentlichen wir ein Gespräch mit seiner Verlegerin Susanne Kablitz, in dem es nicht nur um den neuen Peymani-Band, sondern auch um weitere Buchprojekte des Verlags und grundsätzliche Themen wie Meinungsfreiheit, Political Correctness, Wohlfahrtsstaat, Migration und politische Standortfragen geht. Susanne Kablitz und ihr Juwelen-Verlag haben ein libertäres Profil. Mit Permissivität und einem allerweltsliberalen „Anything goes“ hat das allerdings wenig zu tun, wie SACHSEN DEPESCHE in Erfahrung bringen konnte.

Kelkheim – Es wird noch lange dauern, bis sich die Vereinigte Linke damit abfindet, dass nun nicht mehr einer der Ihren auf dem amerikanischen Thron sitzt. Vermutlich wird sie es niemals tun. Zur Amtseinführung konnte vor allem die deutsche Journaille ihre Wut nicht laut genug in die Mikrofone schreien und ihre Verbitterung nicht wild genug in die Tastaturen hämmern. Der Hass der Medienmeute auf den 45. US-Präsidenten hat ein kaum noch zu ertragendes Maß erreicht. Nachdem monatelange Drohungen, Beleidigungen und Diffamierungen keinerlei Wirkung gezeigt haben, zieht man nun zornig durch die Straßen. Zweieinhalb Millionen sollen es laut Organisatoren am Wochenende in Amerikas Großstädten gewesen sein.

Dresden – Am 8. Januar vor 385 Jahren wurde Samuel Pufendorf als fünftes von acht Kindern des evangelischen Pfarrers Esaias Elias Pufendörfer und dessen Ehefrau Margarete in Dorfchemnitz (Erzgebirge) geboren. Die Familie Pufendörfer, wie sie sich damals nannte, war eines der ältesten Theologengeschlechter Sachsens. Nach Kindheitsjahren in Flöha besuchte der junge Mann ab 1645 die Fürstenschule Grimma, die er nach fünf Jahren als Jahrgangsbester abschloss.

Budapest – Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat die Verbundenheit seines Landes mit Deutschland bekräftigt, zugleich jedoch erneut Kritik an der Migrationspolitik der deutschen Regierung und der EU geübt. „Deutschland ist unser wichtigster wirtschaftlicher und auch politischer Verbündeter. 6.000 deutsche Firmen sind in Ungarn präsent, sie beschäftigen 300.000 Ungarn. 27 Prozent unseres Außenhandels wickeln wir mit Deutschland ab, und wir sind das wichtigste Hinterland der deutschen Automobilindustrie. Wir konsultieren regelmäßig in europäischen Fragen. In außenpolitischen Angelegenheiten kommt es oft vor, dass wir den deutschen Standpunkt als eine Art Kompass betrachten. Bei alldem kann es allerdings auch keinen Zweifel daran geben, dass wir die Frage der illegalen Migration anders beurteilen“, so Szijjártó in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“.

Brüssel – Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat sich für ein stärkeres Engagement der NATO in der Flüchtlingskrise ausgesprochen. Der Einwanderungsdruck bedeute ein Sicherheitsrisiko für Europa, weswegen das westliche Militärbündnis zur Bewältigung der Krise beitragen sollte, erklärte Szijjártó vor wenigen Tagen im Vorfeld eines zweitägigen Treffens der Außenminister der NATO-Mitgliedstaaten in Brüssel.

Budapest – Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat erstmals Details aus seinem Telefonat mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump verraten. „Donald Trump hat deutlich gemacht, dass er viel von Ungarn hält“, so Orbán in einem Interview mit der Wirtschaftszeitschrift „Világgazdaság“. Er gehe davon aus, dass „Ungarns Position sich deutlich verbessert hat“, erklärte der ungarische Premier.

Frankfurt am Main – Nach fast drei Monaten intensiver Sanierungsarbeiten wurde am Montag das Luftbrückendenkmal am Frankfurter Flughafen feierlich wiedereröffnet. Als Ehrengast der Zeremonie konnte der Flughafenbetreiber Fraport den als „Candy Bomber“ berühmt gewordenen ehemaligen US-Piloten Gail Halvorsen begrüßen. Halvorsen flog 1948/49 für die amerikanische Luftwaffe unzählige Male von Frankfurt nach Berlin und half so mit, die abgeriegelte Stadt mit Lebensmitteln zu versorgen.

New York/Moskau – Der russische Politikwissenschaftler und Geopolitik-Experte Alexander Dugin hat sich hocherfreut über den Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen gezeigt. „Für uns ist das eine wahre Freude, ein Glücksgefühl“, so Dugin gegenüber dem „Wall Street Journal“. Der frühere Professor an der Moskauer Lomonossow-Universität, der als einer der internationalen Chefideologen der „Neuen Rechten“ gilt, fügte hinzu: „Wir betrachten Trump als den amerikanischen Putin.“

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