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Dresden – Zuletzt schien eine Studie von Dr. Lübke & Kelber Entwarnung zu geben, was die sinkenden Übernachtungszahlen in Dresden anbelangt, prognostizierte die Immobiliengesellschaft doch für 2015 ein Rekordniveau wie im letzten Jahr. Nun liegen allerdings neue Tourismuszahlen der städtischen Dresden Marketing GmbH vor, die einen deutlichen Rückgang bei den Übernachtungen belegen.

Dresden – Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Übernachtungen in Dresden gegenüber 2013 um 7,6 Prozent auf insgesamt rund 4,4 Millionen an. Damit waren die Hotels in der sächsischen Landeshauptstadt so gut ausgelastet wie schon seit Jahren nicht mehr. Dies geht aus dem Bericht „Hotelmarkt Dresden 2015“ des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke & Kelber GmbH hervor. Demnach erreichte die durchschnittliche Bettenauslastung im gesamten Dresdener Beherbergungsgewerbe (inkl. Gasthöfe, Pensionen, Jugendherbergen und Camping) 2014 mit 53,3 Prozent den höchsten Wert seit 2007. Bei den Hotels (inkl. Garni) lag die Bettenauslastung im Schnitt bei 54,5 Prozent. „Dresden ist eine attraktive Destination für Übernachtungsgäste, und die steigende Auslastung sowie neue Hotelprojekte sorgten für einen dynamischen Hotelmarkt.“, so Daniela M. Bense, Project Manager Hotel bei Dr. Lübke & Kelber.

Dresden – Die im Mai mit der sogenannten „fortschrittlichen Gestaltungsmehrheit“ aus SPD, Linken, Grünen und Piraten im Stadtrat beschlossene Beherbergungssteuer von 6,6 Prozent für jede Hotelübernachtung wird seit rund einem Monat in Dresden erhoben. Augenscheinlich handelt es bei der Sonderabgabe, die jährlich Mehreinnahmen von rund sechs Millionen Euro ins Stadtsäckel spülen soll, jedoch nicht nur um ein Ärgernis für Hoteliers und Gäste, sondern auch um handwerkliche Flickschusterei. Das bemängelte nun der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Stefan Vogel, der darauf hinwies, dass wegen der nach wie vor bestehenden Rechtsunsicherheit bereits mehrere Änderungen zur Beherbergungssatzung eingebracht wurden. Dies zeuge von „unprofessioneller Arbeit“, so Vogel.

Dohna – Den Stadtoberen in Dohna (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) ist es nun doch noch gelungen, die historische Rittergutsschmiede im Ortsteil Borthen zu veräußern. Der Stadtrat hat dem Verkauf des ältesten Hauses im Ort für 37.000 Euro an eine Privatperson zugestimmt. Wie das Gebäude, das vor rund 400 Jahren für den Schlossjäger errichtet wurde, künftig genutzt werden soll, ist noch nicht bekannt. Die Rittergutsschmiede liegt attraktiv an der der Sächsisch-Böhmischen Poststraße. Nur unweit entfernt befindet sich der Sächsisch-Böhmische Bauernmarkt.

Dresden - Mit der sogenannten „Bettensteuer“, einer Sonderabgabe auf Hotelübernachtungen, die Übernachtungsgäste zahlen müssen, hat die Dresdner Politik den lokalen Hoteliers kürzlich eine schallende Ohrfeige verpasst. Nun droht dem Beherbergungsgewerbe neues Ungemach, für das diesmal allerdings nicht die „fortschrittliche Gestaltungsmehrheit“ im Stadtrat verantwortlich ist.

Dresden – In ihrem aktuellen Bericht über das Beherbergungsgewerbe im Freistaat Sachsen weist das Statistische Landesamt für den Zeitraum von Januar bis März 2015 genau 5,2 Prozent weniger Hotelankünfte in Dresden als noch im Quartal zuvor aus. Obwohl die Statistiker keine Aussagen zu möglichen Ursachen des Rückgangs treffen, ist für die Dresdner Lokalausgabe der „Bild“-Zeitung klar, dass dies nur an den Pegida-Demonstrationen liegen kann („Neue Schockzahlen und Pegida ist schuld“). Das Boulevardblatt will zudem erfahren haben, dass die Anreisezahlen zum Beginn des Saisonauftakts im April und Mai „sogar in den zweistelligen Minus-Bereich“ gerutscht sind.

Dresden – Fünf Wochen nach Eröffnung des Zwenkauer Sees nahe Leipzig wurde den Wassersportlern der Betrieb von Motor- und Elektrobooten untersagt. Grund sind ökologische Bedenken. „Die Genehmigung könnte gegen zahlreiche Naturschutzgesetze verstoßen. Deshalb haben wir Widerspruch eingelegt“, erklärte dazu der Leipziger Umweltschutzverein „Ökolöwe“. Solange der Landkreis den Fall prüft, dürfen die Boote nicht losfahren.

Sebnitz – Die Große Kreisstadt Sebnitz in der Sächsischen Schweiz will den ihr im Jahr 1997 verliehenen Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verteidigen. Dies beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit in seiner letzten Sitzung. Bis zum 31. Dezember 2015 sind die für die Rezertifizierung notwendigen Unterlagen beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vorzulegen.

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