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Dresden – Der Tourismusverband Dresden e.V. (TVD) hat am Dienstag auf seiner Facebook-Seite (www.facebook.com/tourismusverband.dresden) eine Stellungnahme zu den Äußerungen der Dresdner Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) über Aussagen von Tourismusverbandschef Johannes Lohmeyer veröffentlicht. Lohmeyer hatte sich in einem Interview mit der SACHSEN DEPESCHE unter anderem zur Bettensteuer, zu Pegida und zu Sicherheitsaspekten geäußert. Klepsch reagierte darauf mit Kritik (http://www.sachsen-depesche.de/regional/annekatrin-klepsch-linke-„ich-halte-die-aussagen-von-herrn-lohmeyer-für-nicht-repräsentativ“.html).

Dresden – Warum stagniert der Tourismus in Dresden? Über diese Frage gibt es zwischen Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) und Tourismusverbandschef Johannes Lohmeyer nicht wirklich Einigkeit. Während die Politikerin der Linkspartei in den Pegida-Demonstrationen den Hauptgrund für den Rückgang bei den Übernachtungszahlen sieht, ist für Lohmeyer die mit rot-rot-grüner Stadtratsmehrheit eingeführte Bettensteuer der Tourismuskiller Nummer eins. „Wir als Branche haben massive Beschwerden und auch konkrete Absagen wegen der Bettensteuer und nur wenige wegen der Pegida-Demonstrationen“, erklärte Lohmeyer kürzlich in einem Interview mit der SACHSEN DEPESCHE (http://www.sachsen-depesche.de/interview/johannes-lohmeyer-tvd-„reisen-werden-nicht-von-wahlergebnissen-abhängig-gemacht“.html).

Dresden – Der Tourismus in Dresden schwächelt, die Übernachtungszahlen stagnieren. In Politik und Verbänden herrscht zwar Einigkeit darüber, dass dagegen etwas getan werden muss, doch über die Gründe für die Tourismusflaute ist man sich überhaupt nicht einig. Die Erklärungsansätze reichen von Pegida über die Bettensteuer bis zur allgemeinen Sicherheitslage. SACHSEN DEPESCHE hat beim Vorsitzenden des Tourismusverbandes Dresden (TVD), Johannes Lohmeyer, nachgefragt, wo die Ursachen liegen, ob wegen Pegida und der AfD die Urlauber wegbleiben und was getan werden muss, um den Tourismus in Dresden wieder anzukurbeln.

Cottbus – Im ersten Halbjahr 2016 kamen fast zehn Prozent mehr Touristen nach Südbrandenburg als im Vorjahreszeitraum. Das ergab die Auswertung der amtlichen Statistik durch die IHK Cottbus. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres besuchten demnach insgesamt 676.829 Gäste die Region – 59.209 mehr als im ersten Halbjahr 2015. Die Zahl der Übernachtungen hat sich im gleichen Zeitraum um 9,6 Prozent auf insgesamt 1,6 Millionen erhöht.

Dresden – Der Tourismus in Dresden schwächelt nach wie vor. Im ersten Halbjahr 2016 sind in der Landeshauptstadt etwas weniger Reisende gezählt worden als im Vorjahreszeitraum. Für Januar bis Juni 2016 wurden demnach 1.848.950 Übernachtungen erfasst, was einem Minus von 0,2 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 entspricht. Während bei den ausländischen Gästen erstmals wieder eine Steigerung zu verzeichnen war (+7,7%), ist die Zahl der aus dem Inland angereisten Besucher um 2,0 % gesunken. Im Ranking der deutschen Großstädte liegt Dresden nach den aktuellen Zahlen weiter auf Platz 7.

Berlin – Deutsche Hotel- und Tourismusverbände haben den Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zur Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie scharf kritisiert. Bei einer Verbandsanhörung in dieser Woche in Berlin wies der Vorsitzende des Hotelverbandes Deutschland (IHA), Otto Linder darauf hin, dass selbst Tagesreisen mit einem Wert von mehr als 75 Euro bei Inkrafttreten des Gesetzes als Pauschalreisen gelten würden. „Wenn Gäste im Hotel vor Ort noch einen Tagesausflug dazu buchen, müssten sie demzufolge denselben bürokratischen Formalismus über sich ergehen lassen, als ob sie ihren Jahresurlaub erneut buchten. Dafür haben weder Gäste noch wir als Gastgeber Verständnis“, so Lindner.

Wiesbaden – Im Gegensatz zur anhaltenden Passagierflaute an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main (http://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/fraport-ag-verkehrszahlen-für-frankfurt-durch-anhaltende-reisezurückhaltung-geprägt.html) ist die Zahl der Flugreisenden, die an allen deutschen Flughäfen abgehoben sind, im ersten Halbjahr 2016 um 1,5 Millionen (3,0%) auf 51,8 Millionen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, nahm das Passagieraufkommen ins Ausland in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,9 % auf 40,2 Millionen zu, die Zahl der Inlandspassagiere erhöhte sich um 3,4 % auf 11,6 Millionen. Vergleichsgröße ist das erste Quartal des Jahres 2015.

Berlin – Die Fluggesellschaft Air Berlin will noch in diesem Jahr eine Business Class auf ihren Strecken innerhalb Deutschlands und Europas einführen. Wie Konzernchef Stefan Pichler mitteilte, sei dies eine von mehreren Maßnahmen „eines tiefgreifenden Wandlungsprozesses“, in dem sich Air Berlin befinde. Mit Einführung der Premium-Klasse auf europäischen Flügen biete man den Passagieren „ein lückenloses Business Class-Reiseerlebnis von jedem Flughafen über unsere Drehkreuze Düsseldorf und Berlin in die USA, in die Karibik und nach Abu Dhabi“.

München – Eine Baustelle am Strand kann nicht als Reisemangel geltend gemacht werden, wenn vorher auf diesen Umstand hingewiesen wurde. Dies entschied das Amtsgericht München nach der Klage eines Kunden gegen einen Reiseveranstalter (AG München, Az.: 159 C 9571/15). In dem konkreten Fall hatte ein Mann für sich und seine Familie über ein Internetportal eine Pauschalreise nach Abu Dhabi gebucht. In der Buchungsbestätigung wurde ihm mitgeteilt: „Bitte beachten Sie, dass bis zum 20.11.2014 ein Teil des Strandes saniert wird. Es kann zu Lärm- und Sichtbelästigungen kommen.“

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