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Dresden – Der Tourismusverband Dresden e.V. (TVD) hat am Dienstag auf seiner Facebook-Seite (www.facebook.com/tourismusverband.dresden) eine Stellungnahme zu den Äußerungen der Dresdner Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) über Aussagen von Tourismusverbandschef Johannes Lohmeyer veröffentlicht. Lohmeyer hatte sich in einem Interview mit der SACHSEN DEPESCHE unter anderem zur Bettensteuer, zu Pegida und zu Sicherheitsaspekten geäußert. Klepsch reagierte darauf mit Kritik (http://www.sachsen-depesche.de/regional/annekatrin-klepsch-linke-„ich-halte-die-aussagen-von-herrn-lohmeyer-für-nicht-repräsentativ“.html).

Dresden – Der Tourismus in Dresden schwächelt nach wie vor. Im ersten Halbjahr 2016 sind in der Landeshauptstadt etwas weniger Reisende gezählt worden als im Vorjahreszeitraum. Für Januar bis Juni 2016 wurden demnach 1.848.950 Übernachtungen erfasst, was einem Minus von 0,2 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 entspricht. Während bei den ausländischen Gästen erstmals wieder eine Steigerung zu verzeichnen war (+7,7%), ist die Zahl der aus dem Inland angereisten Besucher um 2,0 % gesunken. Im Ranking der deutschen Großstädte liegt Dresden nach den aktuellen Zahlen weiter auf Platz 7.

Dresden – Wie schon beim Stadtfest in Dresden wird es auch beim Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau) verschärfte Sicherheitsvorkehrungen geben. Zum größten Volksfest des Freistaates werden am kommenden Wochenende bis zu 250.000 Besucher erwartet.

Wiesbaden – Für den hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi (CDU) ist mit dem Unions-Innenministertreffen und der Verabschiedung der „Berliner Erklärung“ ein „erster Schritt in die richtige Richtung gemacht worden“. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und seine Amtskollegen hatten sich am Freitag getroffen und unter anderem vereinbart, ein Verbot der Vollverschleierung an bestimmten Orten auf den Weg zu bringen. Die derzeitige Regelung zur doppelten Staatsbürgerschaft soll indes vorerst nicht angetastet werden.

Dresden – Wegen der jüngsten Terroranschläge in Deutschland und Europa wird es auch beim Dresdner Stadtfest verschärfte Sicherheitsvorkehrungen geben. Wie die Agentur Schröder, die im Auftrag der Stadt das Sicherheitskonzept erstellt hat, am Montag mitteilte, erstrecken sich diese über einen verstärkten Einsatz von Security-Personal, die Einrichtung eines eigenen Krisenstabes und die Errichtung von Zäunen mit Betonfüßen bis zu Polizeieinsatzkräften mit Maschinenpistolen. Das Stadtfest, zu dem rund 500.000 Besucher erwartet werden, findet vom 19. bis 21. August in der gesamten Dresdner Innenstadt statt.

Kelkheim – Gut zwei Wochen haben wir nun ohne großen Anschlag hinter uns gebracht. Nach einer Serie furchtbarer Attentate innerhalb weniger Tage ist trügerische Ruhe eingekehrt. Doch die Angst bleibt. Zu sehr ist auch dem Letzten klar geworden, dass selbst im kleinsten Nest hinter den Hecken gerade jetzt jemand darauf warten könnte, seinen IS-Befehl zu bekommen. Denn genau das ist die Nachricht der Attentäter: Niemand ist mehr sicher. Nirgends.

Dresden – Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat die Bürger nach den Anschlägen und Amokläufen der letzten Tage zu Wachsamkeit aufgefordert. In einem Interview mit der „Sächsischen Zeitung“ warnte er zugleich vor Hysterie und übertriebenen Erwartungen. „Wenn wir alle Plätze und Orte, wo mehr als fünf Menschen zusammenkommen, kontrollieren, legen wir das öffentliche Leben lahm“, so der Dresdner Rathauschef. „Aber ich fordere jeden auf, wachsam zu sein. Wenn jemandem etwas auffällt, sollten die Sicherheitsbehörden informiert werden.“

Dresden – Der Generalsekretär der AfD Sachsen und Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, hat der Bundesregierung die Schuld an den Gewalttaten von München, Reutlingen, Würzburg und Ansbach gegeben. Wörtlich sprach der AfD-Politiker von „Terroranschlägen“ durch „Asyl-Begehrer“.

Dresden – Die CDU Dresden hat sich von ihrem Vorstandsmitglied Maximilian Krah distanziert. Der 39-jährige Jurist, der Beisitzer im Dresdner CDU-Kreisvorstand ist, hatte am Freitagabend nach dem Amoklauf eines 18-jährigen Mannes mit iranischem und deutschem Pass im Münchener Einkaufszentrum OEZ getwittert: „Ich bin in München. Das muss der Wendepunkt sein: Die Willkommenskultur ist tödlich. Es geht um unser Land!“ Für diese Bemerkung erntete Krah einen regelrechten Shitstorm im Netz.

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