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sachsen-depesche.de

München – Der Nachzug von Ehepartnern und anderen Familienangehörigen von Migranten nach Deutschland ist 2016 um etwa 50 Prozent gestiegen. Dies berichtet die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf Informationen des Auswärtigen Amtes. Demnach sind im letzten Jahr „annähernd 105.000 Visa zum Familiennachzug erteilt worden, darunter ein Großteil für den Familiennachzug zum Schutzberechtigten“. Im Jahr 2015 waren es noch rund 70.000 Visa, 2014 knapp 50.000.

Szeged – Eine Gruppe linker Aktivisten hat am Samstag auf dem Lujza-Blaha-Platz in Budapest für die Freilassung des kürzlich in Szeged wegen der Anstiftung zu Krawallen an dem ungarisch-serbischen Grenzübergang Röszke zu zehn Jahren Haft verurteilten Migranten Ahmed H. demonstriert. Die Richter werteten das gewaltsame Vorgehen des Syrers als einen „Akt des Terrorismus“. SACHSEN DEPESCHE berichtete über den Fall: http://www.sachsen-depesche.de/politik/ungarn-syrischer-migrant-wegen-gewalt-an-der-grenze-zu-zehn-jahren-haft-verurteilt.html.

Szeged – In Ungarn ist ein syrischer Migrant wegen Beteiligung an Krawallen an der Grenze zu Serbien zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im September 2015 Steine auf Polizisten geschleudert, um so eine Öffnung der Grenze am Übergang Röszke zu erzwingen, erklärte das Gericht in Szeged bei der Urteilsverkündung am Mittwoch. Dies werde als Terrorakt eingestuft. Der 40-jährige Syrer soll einer der Anstifter der Ausschreitungen gewesen, über die auch deutsche Medien berichteten.

Donnerstag, 01 September 2016 21:54

Dresden: Drogenrazzia am Wiener Platz

Dresden – Die Dresdner Polizei hat am Dienstag mit 44 Beamten eine Drogen-Razzia am Wiener Platz durchgeführt. Das Areal vor dem Hauptbahnhof gilt als Umschlagplatz für Rauschgift jeglicher Art. Auch diesmal wurden die Beamten im Rahmen einer Kontrolle von etwa 25 Personen fündig: Sichergestellt werden konnten rund 20 Gramm Haschisch und mehrere Ecstasy-Tabletten.

Leipzig – In vielen deutschen Medien wird immer noch das Gerücht verbreitet, bei dem grauenhaften Macheten-Mord von Reutlingen habe es sich um eine Beziehungstat gehandelt. Der Täter, ein bereits polizeibekannter 21-jähriger syrischer Asylbewerber, sei mit seiner Lebensgefährtin, einer 45 Jahre alte Polin, am Sonntagnachmittag an deren Arbeitsplatz, einem Döner-Imbiss, in Streit geraten und habe sie dann mit einem Dönermesser, nicht mit einer Machete, niedergemetzelt.

Ansbach - Wieder ist es in Bayern zu einer schweren Gewalttat durch einen Asylbewerber gekommen. Nach der Axt-Attacke eines jungen Asylanten aus Afghanistan auf Bahnreisende in der Nähe von Würzburg, bei der fünf Personen teils lebensgefährlich verletzt wurden, hat sich am Sonntagabend im fränkischen Ansbach ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien in die Luft gesprengt und dabei 12 Menschen verletzt.

München - Die Kritik aus Bayern am Türkei-Deal von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reißt nicht ab. Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) warnte nun vor einer massenhaften Einwanderung nach Deutschland infolge der EU-Türkei-Vereinbarung. Gerade die türkischen Kurden könnten die neue Visumsfreiheit nutzen, um den Repressionsmaßnahmen der Regierung Erdogan zu entkommen. Söder warnte: „Insbesondere wenn man die Visa-Freiheit nimmt, könnten viele, viele Kurden auf der Flucht vor der türkischen Regierung dann möglicherweise nach Deutschland kommen. Damit würden wir uns einen innerstaatlichen Konflikt in der Türkei ins eigene Land holen.“

Leipzig – Seit wenigen Wochen ist für Syrer das Dublin-III-Verfahren außer Kraft gesetzt, wodurch Kriegsflüchtlinge nicht mehr mit einer Rücküberstellung in jenen EU-Staat rechnen müssen, in dem sie zuerst registriert wurden. Diese humanitäre Regelung haben sich skrupellose Verbrecher zunutze gemacht und führen in großem Stil gefälschte und echte Pässe nach Deutschland ein, mit denen andere Migranten kurzerhand zu „Syrern“ umdeklariert werden können.