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Berlin - Bis zur Kölner Silvesternacht, in der es zu massiven Sex-Übergriffen und anderen Straftaten durch größtenteils arabische Migranten kam, war es in deutschen Medien redaktionelle Grundregel, die ethnische Täter-Herkunft zu verschweigen. Das Bemühen, offenkundige Ausländerkriminalität zu verschleiern, sorgte in den letzten Jahren für eine zunehmende Entfremdung der Menschen von Presse, Funk und Fernsehen. Die PEGIDA-Losung von der „Lügenpresse“ konnte nur salonfähig werden, weil der Eindruck entstanden war, nicht wahrheitsgemäß über Folgeprobleme der Masseneinwanderung informiert zu werden.

Dresden – Jeder fünfte Strafgefangene in sächsischen Justizvollzugsanstalten ist ausländischer Herkunft. Diese erstaunlich hohe Zahl – in Sachsen liegt der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung bei nur rund vier Prozent – geht aus einem aktuellen Bericht des Landesjustizministeriums hervor. Demnach stieg der Anteil ausländischer Häftlinge im Laufe des vergangenen Jahres von 16 auf 20 Prozent. Zum Stichtag 19. Januar 2016 waren in den Gefängnissen des Freistaates laut Justizministerium 3.518 Gefangene untergebracht, darunter 702 Ausländer.