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Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Lufthansa AG haben am Mittwoch eine Vereinbarung über kurzfristige Kostenentlastungen und mehr Wachstum unterzeichnet. Nach Ansicht der beiden Unternehmen ermöglicht das Papier zudem den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Zuletzt war gemunkelt worden, die Chemie zwischen den Konzernen stimme nicht mehr, nachdem Fraport dem Billigflieger Ryanair großzügige Rabatte bei den Start- und Landegebühren eingeräumt hatte. Lufthansa verlagerte daraufhin einen Teil seiner A380-Flotte an den Münchner Flughafen (siehe: https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/a380-erstflüge-ab-münchen-gehen-nach-los-angeles,-peking-und-hongkong.html).

Frankfurt am Main – Nach fast drei Monaten intensiver Sanierungsarbeiten wurde am Montag das Luftbrückendenkmal am Frankfurter Flughafen feierlich wiedereröffnet. Als Ehrengast der Zeremonie konnte der Flughafenbetreiber Fraport den als „Candy Bomber“ berühmt gewordenen ehemaligen US-Piloten Gail Halvorsen begrüßen. Halvorsen flog 1948/49 für die amerikanische Luftwaffe unzählige Male von Frankfurt nach Berlin und half so mit, die abgeriegelte Stadt mit Lebensmitteln zu versorgen.

Frankfurt am Main/Athen – Um die Forderungen der europäischen Geldgeber zu erfüllen, muss Griechenland seine öffentliche Infrastruktur privatisieren. Bislang brachte dies dem Staat rund drei Milliarden Euro ein. Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) fordert von Athen weitere Privatisierungsmaßnahmen mit einem Gegenwert von mindestens 6,2 Milliarden Euro, damit weiterhin Hilfskredite fließen.