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Dresden – Die Fraktionen der LINKEN im Sächsischen Landtag und im Landtag Brandenburgs laden für Freitag, den 02.12.2016, zum 12. Sorbischen Tag in das Haus der Rosa-Luxemburg-Stiftung Leipzig (Hartkortstr. 10) ein. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und steht unter dem Motto „Die Ausbildung sorbischsprachiger Lehrerinnen und Lehrer.“

Pirna – Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Sachsen, Klaus Leroff, hat ein Bekenntnis zur deutschen Sprache im Grundgesetz gefordert. „In der Bundesrepublik ist die deutsche Sprache, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht verfassungsrechtlich geschützt“, so Leroff. Auch mit Blick auf die Zuwanderung sei das Bekenntnis zur deutschen Sprache unverzichtbar und schaffe Gemeinsamkeit und Identität.

Flensburg – Es mutet wie Satire an, doch die Verfasser meinen es offenbar bitterernst: In Flensburg brachte die Stadtratsfraktion der Linken einen Antrag ein, mit dem die Gender-Ideologie in geradezu absurder Form auf die Spitze getrieben wird. Schon der Titel der Beschlussvorlage lässt Schlimmstes erahnen: „Gendergerechte Sprache – Teil 1: Für Arbeitsgeräte/-mittel, anzuwenden im Sprachgebrauch der Gremien aller Arbeitsbereiche der Stadt Flensburg“.

Dresden – Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann ist erfreut über die große Resonanz auf das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Die sei „erfolgreich mit über 3.750 geförderten Maßnahmen in diesem Jahr angelaufen“, erklärte die CDU-Politikerin am Freitag. Auch in Mittelsachsen würden einige Kitas wie die Kindertagesstätten „Goethehain“, und „Sonnenschein“ in Mittweida sowie die Kindertageseinrichtung „Taka-Tuka-Land“ in Frankenberg von dem Projekt profitieren.

Dresden – Heutzutage legt man großen Wert auf Sensibilität im Sprachgebrauch. Bestes Beispiel sind die Neufassungen von Kinderbüchern. In der aktuellen Auflage von Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ ist aus dem „Negerkönig“ ein „Südseekönig“ geworden, und auch in Otfried Preußlers „Kleiner Hexe“ gibt es kein „Negerlein“ mehr, sondern einen „Messerwerfer“.