Login

sachsen-depesche.de

Berlin/Gera – Die frühere Leichtathletin und zweifache Olympiasiegerin Heike Drechsler ist in die „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe aufgenommen worden. Anders als beim ehemaligen Radrennfahrer Gustav-Adolf „Täve“ Schur, dem zum wiederholten Male wegen seiner Äußerungen zum DDR-Doping und zu seiner Rolle im SED-Regime die Aufnahme in die „Ruhmeshalle des deutschen Sports“ verweigert wurde, gab es bei Drechsler, deren Nominierung ebenfalls in die Kritik geriet, am Ende eine deutliche Stimmenmehrheit in der Jury für eine Aufnahme in die „Hall of Fame“. Neben der Thüringerin sind auch der Skispringer Sven Hannawald, der nordische Kombinierer Franz Keller und Fußball-Nationalspieler Lothar Matthäus in die „Ruhmeshalle“ eingezogen.

Berlin/Magdeburg – Der frühere DDR-Radsportler Gustav-Adolf „Täve“ Schur ist von der Jury der „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe zum zweiten Mal abgelehnt worden. Der 86-Jährige war vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf Vorschlag der Landessportbünde nominiert worden. Dies hatte zu teilweise heftigen Reaktionen geführt, da dem zweimaligen Rad-Weltmeister und ehemaligen Abgeordneten der Volkskammer sowie des Deutschen Bundestages von Kritikern vorgeworfen wird, das Doping in der ehemaligen DDR heruntergespielt und sich im Nachhinein zu distanzlos zum SED-Regime geäußert zu haben.

Dresden – Die Linke und die AfD haben nicht viele Gemeinsamkeiten. In der Frage der Ehrung früherer DDR-Sportler scheint zwischen den ansonsten grundverschiedenen politischen Lagern jedoch ausnahmsweise Einigkeit zu herrschen. In der Debatte um die Aufnahme der ehemaligen Leichtathletin Heike Drechsler und des früheren Radrennfahrers Gustav-Adolf „Täve“ Schur in die „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe haben sich Vertreter beider Landtagsfraktionen in Sachsen nun auf die Seite der bekannten Sportgrößen geschlagen.

München – Die DF Deutsche Finance Group bietet privaten Anlegern die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit institutionellen Investoren in Infrastruktur- und Immobilien-Zielfonds in Europa und der ganzen Welt zu investieren und dabei, wie zuletzt, zweistellige Zuwachsraten mitzunehmen. Gerade unter den Bedingungen der EZB-Niedrigzinspolitik nehmen Anleger solche Angebote aus dem Bereich der Alternativen Investmentfonds (AIF) dankend an, sofern sie seriös sind.

Rio de Janeiro – Die Olympischen Spiele ziehen uns in ihren Bann. Wir freuen uns über Bestleistungen, wünschen uns aber zugleich fairen, sauberen Sport. Es ist daher wichtig, dass diejenigen aufgespürt und von den Wettbewerben ferngehalten werden, die sich durch die Einnahme unerlaubter Mittel einen Vorteil verschaffen wollen.

Dresden – Der Fußball-Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden hat im Juni 2016 die Marke von 18.000 Mitgliedern durchbrochen. Damit bleibt die SG der mitgliederstärkste Sportverein in den neuen Bundesländern und zählt weiterhin zu den 20 größten Klubs bundesweit. Nach Angaben des Vereins lebt der Großteil der Dynamo-Mitglieder in Dresden bzw. Sachsen und Deutschland, eingeschriebene Anhänger der Sportgemeinschaft gibt es aber in ganz Europa und sogar in Australien, Brasilien, den USA und Kanada.

Dresden – Im Jahr 2009 hatte alles begonnen, damals vor dem Kulturpalast mit 1748 Läufern. Am Mittwochabend waren es immerhin 16.000 (!) laufwütige Angehörige von 1.400 Firmen in 4.000 Mannschaften, die, angeheizt von Samba- und Trommlergruppen, bei der 8. REWE Team Challenge in vier Startwellen über Altmarkt, Zwinger und Terrassenufer die Fünf-Kilometer-Strecke zum Dynamostadion absolvierten.

Berlin/Frankenberg – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag in Berlin die Sieger des bundesweiten Breitensport-Wettbewerbs der Volksbanken-Raiffeisenbanken und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit den „Sternen des Sports“ ausgezeichnet. Der Große Stern in Gold und eine Geldprämie von 10.000 Euro gingen an den VfL Bad Wildungen (Hessen). Zweiter wurde der TSV Georgsdorf (Weser-Ems-Region), Platz drei ging an den FC Süderelbe (Hamburg).

Dresden – Mit einer Änderung des sächsischen Schulgesetzes (SchulG) hat die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag am Donnerstag ihren ersten Gesetzentwurf (Drs. 6/3487) ins Parlament eingebracht. Das Papier sieht vor, „Schulgebäude, Schulräume und Schulsporthallen nur im Katastrophenfall für andere als schulische oder sportliche Zwecke zu verwenden".

 Dresden – Die AfD in Dresden hat sich für eine Erweiterung der Sportangebote ausgesprochen. „Eine wachsende Stadt braucht neue Sportstätten“, so Harald Gilke, sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. Ob es um den Bau einer neuen Handball-Arena oder die Sportförderung geht, überall sei Handlungsbedarf gegeben. Gilke weiter: „Dresden ist Geburtenhauptstadt. Doch nicht nur für junge Menschen ist Sport wichtig. Sport muss für alle Bürger unserer Stadt möglich sein. Daher braucht es eine bessere finanzielle Ausstattung. Wir müssen Dresden fit für die Zukunft machen.“

Seite 1 von 2