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Donnerstag, 12 Januar 2017 14:09

Christoph Lauer und die Mail von der Sparkasse

in Politik

Berlin – Es war im Jahr 2011, als der Schreckensherrscher des II. Weltkriegs mitten in Berlin auf einer Wiese wieder zum Leben erwachte. Glücklicherweise nur im Roman. Der Satirestoff mit dem Titel „Er ist wieder da“ eroberte seinerzeit die Bestseller-Listen und lieferte 2015 die Grundlage für den gleichnamigen Kino-Hit. Der Film zeigte die ganze Bandbreite menschlicher Schwächen auf, von den Mitläufern bis zu den Denunzianten, die so untrennbar zu jedem Gesinnungsregime gehören, wie der Gemeinschaftskult. Die erfundene Auferstehung erreichte damals Millionen von Menschen. Grund des Erfolges war sicher auch, dass das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte einmal ganz anders bewältigt wurde: Mit humorvoller Leichtigkeit gab man den Diktator der Lächerlichkeit preis.

Marktredwitz – In Zeiten von EZB-Nullzinspolitik und schwachen Renditen suchen Anleger händeringend nach alternativen Investmentmöglichkeiten. Bei den vielen schwarzen Schafen am Markt ist es jedoch schwer, den Durchblick zu behalten und nicht aufs falsche Pferd zu setzen. Ein Unternehmen, das nach Auffassung von Branchenkennern aus diesem weiten Feld seriöser und weniger seriöser Anbieter heraussticht, ist die inhabergeführte und bankenunabhängige Sensus Vermögen GmbH, die mit einem exotisch anmutenden, aber nicht uninteressanten Modell um Anlegergelder wirbt.

Halle – Nach einer in der letzten Woche veröffentlichten Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) vergeben Sparkassen in Jahren mit Kommunalwahlen deutlich mehr und günstigere Kredite als sonst. Das Regionalprinzip der Sparkassen und der Einfluss von Kommunalpolitikern auf die Kreditinstitute, die Anstalten des öffentlichen Rechts sind, begünstigten deren Missbrauch für politische Zwecke, so die Forscher, die die Bilanzen von 452 Sparkassen in verschiedenen Bundesländern im Zeitraum von 1995 bis 2006 analysiert haben. „In Jahren, in denen Kommunalwahlen stattfanden, erhöhten die Sparkassen ihre Unternehmenskredite im Durchschnitt um 7,6 Millionen Euro“, so IWH-Präsident Reint E. Gropp. Für alle Sparkassen zusammen ergebe dies eine Summe von 3,4 Milliarden Euro. Der Wahleffekt auf die Wachstumsrate von Kreditvergaben liege damit bei etwa 40 Prozent, stellte das IWH fest.

Dresden – Ist die klassische Hausbank, die ihren Kunden vom Girokonto bis zu Kapitalanlagen und Baufinanzierung ein Rundumpaket für alle Lebenslagen bietet, in der modernen, diversifizierten Gesellschaft ein Auslaufmodell? Viele Branchenexperten sind zumindest der Ansicht, dass Deutschlands Banken vor enormen Veränderungen stehen: Es reicht nicht mehr aus, Kunden pauschale Angebote zu unterbreiten, in Zukunft rücken individuelle Finanzdienstleistungen in den Fokus. Klassische Geschäftsbanken könnten vor diesem Hintergrund weiter an Attraktivität verlieren. Die von den Vorständen Dr. Matthias Fischer, Markus Voigt und Carsten Volkening geleitete PBM – Private Banken Makler AG mit Sitz in Dresden wurde 2012 gegründet, um eine Alternative zum klassischen Großbankgeschäft zu bieten. Mit ihrer Marke Bankstore24 und bundesweit mehr als 300 Angestellten und selbständigen Vertriebspartnern bietet das Unternehmen Dienstleistungen aus einer Hand an – und das nach eigenen Angaben unabhängig von einzelnen Konzernen. Daneben gehören auch Vermögensverwaltungen, Wertsicherungssparpläne und renditestarke Immobilien, Policenankäufe und Edelmetalle zum Angebotsportfolio von PBM und Bankstore24. Die SACHSEN DEPESCHE hat mit PBM-Vertriebsvorstand Carsten Volkening über das Konzept und die ambitionierten Zukunftspläne des Dresdner Finanzdienstleisters gesprochen.

Plauen – Nach 15 Monaten Bauzeit wurde vor wenigen Tagen die neue Getreidemühle der Rubin Mühle GmbH im vogtländischen Plauen eingeweiht. Das von Christopher Rubin geleitete Unternehmen mit Stammsitz in Lahr-Hugsweier (Baden-Württemberg) beliefert Nahrungsmittelkonzerne wie Dr. Oetker, Schneekoppe und Seitenbacher mit Haferflocken, die für die hauseigenen Müslisorten verwendet werden. Mit Aufnahme des Betriebs der Rubin-Mühle sind bislang 26 neue Arbeitsplätze entstanden – für das in den letzten Jahren vom Industriesterben gebeutelte Vogtland eine gute Nachricht.

München - In der „Italienischen Reise“ dokumentierte Goethe die Eindrücke, die er während seines Aufenthalts in Italien von September 1786 bis Mai 1788 sammelte. Oft sind seine Aufzeichnungen naturwissenschaftlicher Art oder beschreiben Naturerscheinungen, bisweilen bezeugen sie aber auch seine Faszination für die Antike, die schon in dem rätselhaften Spruch „Et in Arcadia ego“, den er seinem Bericht voranstellt, ihren Ausdruck findet.