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Leipzig – Die, man kann es nicht anders sagen, Hysterie um „Nazi-Symbole“ – auch dort, wo gar keine sind – hat in Leipzig eine besonders skurrile Blüte getrieben. An der dortigen Blindow-Schule meldete sich im Sozialkundeunterricht der Schüler Maksym M. (18) „falsch“ – und zwar indem er, wie sein Lehrer später zu Protokoll gab, „halbwegs deutlich seinen rechten Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben streckte“. Der Lehrer deutete dies als „Hitlergruß“ und denunzierte den jungen Mann bei der Schulleitung. Was die Geschichte besonders absurd macht: Maksym M. ist ein Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland.