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sachsen-depesche.de

Donnerstag, 28 März 2019 20:29

PEGIDA am 25. März auf dem Dresdner Altmarkt

in Politik

Dresden – 176. PEGIDA-Kundgebung in der Landeshauptstadt. Wolfgang Taufkirch eröffnet und kommt auf das bekanntgewordene „Datenleck“ im Dresdner Rathaus zu sprechen, wodurch „Abschiebemodalitäten“ bekanngeworden wären. Fast die Hälfe aller Abschiebeversuche würden scheitern. Nun werde vermutet, daß die Abzuschiebenden vermutlich aus dem Sozialamt „gewarnt“ worden seien. „Ausmisten“, skandieren die Pegidianer.

Dresden – 175. PEGIDA in der Landeshauptstadt vor mehr als 1000 Demonstranten auf dem Altmarkt. Wolfgang Taufkirch über eine neue Studie des Hallenser Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, die zu Monatsbeginn für Aufregung sorgte. Danach leisteten „ostdeutsche 20 Prozent weniger als westdeutsche Arbeiter“. Im Kern gehe es um Produktivität und Wertschöpfung. Deren Motor sei der Mittelstand, 3,46 Millionen kleinere und mittlere Unternehmen, meistens Familienbetriebe. Die aber verkommen zunehmd zur „Melkkuh der Politiker“ und werden durch die Globalisierung in ihren Grundlagen erschüttert. So diktiere der Weltkonzern Volkswagen Preisvorgaben für deutsche Zulieferer, die sich ohnehin im Wettbewerb mit rumänischen, bulgarischen oder polnischen Firmen befänden.

Dresden – 11. März 2019, einige hundert Demonstranten sind am Hauptbahnhof zusammengekommen. „Ines“, Urgestein aus dem inneren Zirkel der Organisation, hält eine Wutrede, macht ihrem Unmut Luft, da angesichts zunehmender Vergewaltigungen weder Männer für die Sicherheit ihrer Frauen demonstrierten, noch ein „Aufschrei“ der feministischen Bewegung erfolge. Der deutsche Mann sei „verweichlicht“ und „zu schwach für die Bundeswehr“, mutiert zum „Kinderwagenschieber“ und „Spielplatzgänger“. Wo seien die Großdemos der Männer für den Erhalt unserer Wirtschaft? Wo die „Männer mit Rückgrat“? „Höcke, Höcke“, skandieren die Pegidianer.

Samstag, 02 März 2019 23:36

PEGIDA am 25. Februar am Hauptbahnhof

in Politik

Dresden – 173. Kundgebung der PEGIDA in der Landeshauptstadt. Ein Montagabend wie andere auch. An die 1000 Demonstranten sind zum Wiener Platz gekommen, um den Tiraden der drei Stammsprecher zu lauschen. Wenig Neues, doch hinter all dem Wortgetöse eine kaum unterdrückte Wut auf die AfD, verbunden mit dem Mantra, allein via Straßenprotest habe „Gesicht zeigen“ Sinn. So bemängelt Wolfgang Taufkirch die Sitzungsdisziplin der Bundestagsabgeordneten, könne hier aber „auch die AfD“ nicht ausnehmen. Für Lutz Bachmann gehe Protest „nur auf der Straße“, sich auf Wahlen zu verlassen, wäre der „falsche Weg“. Erschreckend sei, wie viele Bürger „meckern, aber nicht handeln“ und die illegale Migration ignorierten, meint Siegfried Däbritz im Anschluß.

Dresden – 172. PEGIDA in der Landeshauptstadt, an die 1000 Demonstranten sind auf den Neumarkt gekommen. Wolfgang Taufkirch über eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, Titel: „Zuwanderung und Digitalisierung. Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig?“ Antwort: Bis 2060 brauche Deutschland mehr als 10 Millionen Zuwanderer, also „260 000 Fachkräfte pro Jahr“. Richtig sei, so der Bajuware mit heller Stimme, daß die Arbeitskraft bei zunehmender Digitalisierung bestimmte Qualifikationen benötige. Diese unterteilten sich in drei Stufen: Zunächst die hohe Qualifikation mit Experten, Akademikern und Meistern. Dann die mittlere Qualifikation jener, die sich aus- oder weiterbilden ließen. Die dritte Kategorie seien Leute mit niedriger Qualifikation oder Helfer, die An- oder Ungelernten, meist mit mangelnder Schulbildung. Diese Gruppe werde am wenigsten nachgefragt und sollte bei fortschreitender Digitalisierung „ganz verschwinden“.

Donnerstag, 07 Februar 2019 17:45

PEGIDA am 4. Februar an der Frauenkirche

in Politik

Dresden - 170. PEGIDA in der Landeshauptsstadt auf dem winterlichen Neumarkt. Nach Eröffnung und „Spaziergang“ steht ein „hochmotivierter“ Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. Die „Wende zurück zur Bürgerbewegung“ (Sachsen Depesche berichtetete: https://www.sachsen-depesche.de/politik/pegida-jahresauftakt-mit-„zahlenspielen“-von-lutz-bachmann.html) habe neue Kraft gebracht, die sich in folgendem Projekt manifestiere: „Konservativ-patriotischer Aschermittwoch am 6. März in Nentmannsdorf“.

Freitag, 25 Januar 2019 17:20

PEGIDA am 21. Januar vor dem Hauptbahnhof

in Politik

Dresden - 169. PEGIDA in der Landeshauptsstadt auf dem Wiener Platz. Trotz eisiger Temperaturen sind an die 2000 Pegidianer vor dem Hauptbahnhof zusammengekommen, wo das Triumvirat Taufkirch / Bachmann / Däbritz das übliche Programm zelebriert: Verfassungsschutz, Volksverräter, Links-Grün-Faschisten usw. Lutz Bachmann verballhornt eine Rosa-Luxemburg-Rede und kommt beim Thema VS-Beobachtung der AfD in Rage: Anstatt hier die „Deutungshoheit“ zu gewinnen, mache sich die Partei „hübsch für die CDU“.

Dresden – 14. Januar 2019, 168. PEGIDA in der Landeshauptsstadt vor der Frauenkirche. Nach Wolfgang Taufkirch und Siegfried Däbritz greift ein Gastredner zum Mikrophon: Christoph Berndt vom Cottbuser Bündnis „Zukunft Heimat“ (der als Listenzweiter für die AfD im Brandenburger Landtagswahlkampf nominiert wurde). Berndt beschwört die Einheit von AfD und Bürgerbewegungen, die allein zum Erfolg führe. „Ei-nig-keit“, skandieren die vielleicht 1500 Pegidianer reflexhaft. Dann steht Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. 2019 werde für Sachsen ein Jahr großer Entscheidungen und Veränderungen. Viel werde spekuliert, wie PEGIDA sich anläßlich der Landtagswahlen verhalten würde: PEGIDA-Partei? Listenplätze usw. Auch hätten „Spinner“ behauptet, Bachmann und Däbritz würden für den Verfassungsschutz arbeiten (um die AfD kaputtzumachen), oder wären gar „Teil der jüdischen Weltverschwörung“.

Dresden – 167. PEGIDA in der Landeshauptstadt und 5. Weihnachtssingen auf dem Theaterplatz. Nach der Eröffnung von Wolfgang Taufkirch („Wir sind viele und wir werden immer mehr“) intoniert die Dresdner Volksliedertafel Weihnachtslieder. Später zerreißt Michael Stürzenberger auf offener Bühne einen UN-Migrationspakt. Es helfe nicht, so der Münchner Islamkritiker, daß wir unsere Weihnachtsmärkte „einbetonieren“ ließen. Die Moslems stellten ihre LKW davor ab und gingen „mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln“ los, aber: „Wir werden immer mehr, bis wir irgendwann gewonnen haben.“

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