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Limbach-Oberfrohna – Der „Tag der Sachsen“ in Limbach-Oberfrohna (Kreis Zwickau) hat einer ersten Bilanz zufolge rund 2,1 Millionen Euro gekostet. Dem stehen allerdings nur 900.000 an Einnahmen entgegen. Rechnet man die Infrastruktur-Fördergelder des Landes mit ein, bleibt immer noch ein Minus von gut 700.000 Euro, das das größte Volksfest des Freistaates in diesem Jahr verursacht hat. Hohe Kosten fielen laut Bilanz vor allem für die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen und den Shuttlebus-Service an. Zum „Tag der Sachsen“ kamen Anfang September rund 300.000 Besucher.

Dresden – Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fand vom 1. bis 3. Oktober das Fest zum Tag der Deutschen Einheit statt. Ausgerechnet in Dresden, der Stadt der PEGIDA-Proteste. Um terroristische Attentate mit Fahrzeugen zu verhindern, hatte man 3,8 Kilometer Absperrgitter und 1400 Betonklötze aufgestellt. 2600 Polizeibeamte waren im Einsatz, um für die Sicherheit der ca. 450.000 Festbesucher zu sorgen. Das mag ein bisschen martialisch und durchaus ungewohnt ausgesehen haben, alles in allem aber hat es funktioniert.

Wacken/Dresden – Die Leitung des „Wacken Open Air“ hat in Zusammenarbeit mit den zuständigen Sicherheitsbehörden beschlossen, den Besuchern das Mitführen jeglicher Art von Rucksäcken und größeren Taschen auf dem Festivalgelände zu untersagen. Dies betreffe nicht nur das Infield, sondern auch das Wackinger Village, das Wacken Center und Wacken Plaza, den Metal Market sowie den Beer Garden. In diesen Bereichen seien aus Sicherheitsgründen lediglich Bauchtaschen erlaubt, erklärte Festivalleiter Thomas Hess am Montag. Im schleswig-holsteinischen Wacken treffen sich Anfang August wieder Zehntausende von Fans, um das größte Metal-Festival der Welt zu zelebrieren.