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Großröhrsdorf – Die Pläne der sächsischen Staatsregierung, eine 20.000 Quadratmeter große Produktionshalle in der Gemeinde Großröhrsdorf (Landkreis Bautzen) zu einer Asylbewerberunterkunft für zunächst 700 Personen umzufunktionieren, sind gescheitert. Der Besitzer der sogenannten Schüco-Halle, der Geschäftsführer der Firma MB-Portatec Dietmar Metzner, zog sein Angebot zurück, da er zu der Einsicht gelangte, dass eine Nutzung der Halle zur Flüchtlingsunterbringung unverantwortlich sei. Metzner wörtlich: „Die Vermietung können wir nicht verantworten. Das generelle Flüchtlingsproblem ist so nicht zu lösen und für kein Geld der Welt und keine Sicherheitszusage werden wir die Halle hergeben.“ Es tue ihm leid, dass er dem Freistaat doch nicht helfen könne.

Großröhrsdorf – Es ist nur eine kleine Meldung auf der Facebook-Seite der Freien Wähler (FW) Großröhrsdorf, doch die hat es in sich: Angeblich plane der Freistaat Sachsen die Unterbringung von 3000 Asylbewerbern in der knapp 20 Kilometer östlich von Dresden gelegenen Kleinstadt im Landkreis Bautzen. Das wäre in etwa die Hälfte der Einwohnerzahl Großröhrsdorfs.