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Dresden - Die sächsische Justiz ermittelt gegen die Vorsitzenden der selbsternannten Rettungsorganisation MISSION LIFELINE wegen des Verdachts der versuchten Einschleusung von Ausländern. MISSION LIFELINE zählt zu den Mittelmeer-NGOs, die direkt vor der libyschen Küste illegale Migranten aufgreifen und in italienische Häfen einschiffen. Die NGOs berufen sich dabei auf die Rettungspflicht in vermeintlicher Seenotlage der Migranten, obwohl sich diese oftmals noch in Sichtweite zur Küste befinden.

Dresden – Zwei führende Mitarbeiter der Nichtregierungsorganisation „Mission Lifeline“ sind ins Visier der Dresdner Staatsanwaltschaft geraten. Der Vorwurf laute auf „Einschleusung von Ausländern über das Mittelmeer“, erklärte dazu Behördensprecher Lorenz Haase. Gegen den Vereinsvorsitzenden Axel Steier und seinen Stellvertreter Sascha Pietsch wurde Anzeige erstattet. Beide erhielten nun Vorladungen der Bundespolizei.