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Dresden – Laut der Antwort von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsabgeordneten Sarah Buddeberg (LINKE) ist die Zahl von eingetragenen Lebenspartnerschaften im Freistaat deutlich gestiegen. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 4.038 solcher gleichgeschlechtlichen Verbindungen in Sachsen – und damit 489 mehr als im Jahr zuvor. Inzwischen lassen sich nicht nur in den Großstädten Dresden und Leipzig, sondern auch in den Landkreisen immer mehr homosexuelle Paare ihre Beziehung vom Staat besiegeln.

Dresden – Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag hat am Dienstag turnusgemäß ihren Fraktionsvorstand neu gewählt. Im Amt des Fraktionsvorsitzenden bestätigt wurde Rico Gebhardt, der 70,4 Prozent der Stimmen erhielt (19 Ja, 4 Nein, 4 Enthaltungen. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende sind Luise Neuhaus-Wartenberg (17 Stimmen – 63,0 Prozent), Susanne Schaper (14 Stimmen – 51,9 Prozent im 2. Wahlgang), Marco Böhme (14 Stimmen – 51,9 Prozent) und Lutz Richter (14 Stimmen – 51,9 Prozent).

Dresden – Die Landtagsabgeordnete Sarah Buddeberg wurde am Dienstag zur neuen Parlamentarischen Geschäftsführerin der LINKE-Fraktion im Sächsischen Landtag gewählt. Die 34-jährige Theaterwissenschaftlerin aus Dresden tritt damit die Nachfolge von Sebastian Scheel an, der kürzlich als Staatssekretär für Stadtentwicklung und Wohnen nach Berlin wechselte.

Dresden – Bei der Reise einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) in den Iran (28. Mai bis 2. Juni) traten nach Medienberichten weibliche Teilnehmer der deutschen Besuchergruppe vor Ort mit Kopftüchern auf. Für die Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Sarah Buddeberg, wurde damit „die Grenze zur Anbiederung eindeutig überschritten“.

Dresden – Der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist eine Panne unterlaufen: Wie die Grünen herausgefunden haben, wurde ihr Antrag „Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen: Schutz und Hilfen für Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt verbessern“, der am Donnerstag im Parlament behandelt werden sollte, in weiten Teilen von einem Antrag der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahr 2013 abgeschrieben. Am Dienstag zog die AfD-Fraktion diesen Antrag daher zurück.