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Dresden - Ein abwechslungsreiches Programm verspricht die Dresdner Galopprennbahn allen großen und kleinen Gästen am kommenden Sonntag (14. Oktober) zum Tag der offenen Tür. Von 10.00 bis 16.00 Uhr gibt es ein Programm für die ganze Familie, kann man das ganze Gelände erkunden, in Führungen (Start jeweils 11, 13 und 15 Uhr vor dem Waagegebäude) Wissenswertes über die Geschichte der Seidnitzer Sportanlage – seit 1890 Schauplatz von Pferderennen – erfahren. Auch für die Kleinsten stehen Mitmach-Aktionen mit Spiel und Spaß zur Auswahl.

Dresden – Eine schöne Dresdner Tradition ist die „AREB“, die Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse, welche am 13. Oktober in den Räumen der Technischen Universität ihre nunmehr 15. Auflage erlebt. Nicht wenige Sammler, Bastler und Technikbegeisterte halten der Veranstaltung von Anbeginn die Treue. „Man kann hier Leute aus allen Teilen Deutschlands und dem Ausland treffen, die gleiche Interessen haben. Wir fachsimpeln, sammeln neue Ideen, tauschen Teile und geben denjenigen, die ihrem Hobby noch nicht so lange nachgehen, manch nützlichen Tipp“, begründet ein langjähriger Aussteller seine Teilnahme. Nicht zuletzt ist die AREB eine Verkaufsmesse, wo begehrte Raritäten und Ersatzteile – u. a. Kristall- und Röhrenempfänger, Kofferadios und Tonbänder, Betriebsanleitungen und Werbeprospekte – den Besitzer wechseln.

Montag, 08 Oktober 2018 18:09

Sütterlin ist keine Hexerei!

Oberlichtenau – Das idyllische Dorf mit Barockschloß, Bienenmuseum und Bibelgarten (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/barock,-bibel-und-antik-–-am-27-mai-in-oberlichtenau.html) liegt in der westlichen Oberlausitz und ist heute Stadtteil von Pulsnitz. Zum wiederholten Male veranstaltet der Heimatverein Oberlichtenau e. V. ab dem 18. Oktober einen Abendkursus zum Erlernen alter Schreibschriften in 6 Unterrichtseinheiten. Vermittelt werden ferner Kennnisse in Sprache und Historischen Hilfswissenschaften. Ziel der Übung ist, alte Dokumente lesen und verstehen zu können. Neben Heimat- und Familienforschern, die damit unverzichtbares Handwerkszeug erwerben, richtet sich das Angebot ebenso an Interessenten aus der Region, denen die Pflege dieser Kulturtechnik und der Erhalt unserer Sprache einfach Herzenssache ist.

Stolpen – Auf den nördlichen Ausläufern der Stolpener Flur liegt hinter Feldern und Waldflecken eine Hochfläche mit vereinzelten Gehöften, die an ein untergegangenes Bauerndorf erinnern. Spärliche Nachrichten nur künden vom Schicksal, daß diesen im Zug der deutschen Besiedelung gegründeten (und 1262 als „Reutendorph“ ersterwähnten) Ort und seine Bewohner ereilt haben mag. 1429 sollen böhmische Hussiten Röthendorf verbrannt haben. Tatsächlich trieben jene damals in Kursachsen ihr Unwesen, brandschatzten Altendresden und zogen elbabwärts weiter bis Magdeburg. Erfolglos hatten sie acht Wochen lang die Burg Stolpen belagert und in ohmächtigem Zorn das benachbarte Jockrim dem Erdboden gleichgemacht.

Dresden – 158. PEGIDA am 1. Oktober 2018 in der Landeshauptstadt. Zu Beginn die gewohnten Redebeiträge von Wolfgang Taufkirch und Lutz Bachmann. Beim folgenden „Spaziergang“ durch die Innenstadt treffen in der Prager Straße „Nazischweine“ (O-Ton Antifa) auf „faules Pack“ (O-Ton PEGIDA). Zurück am Wiener Platz kommt PEGIDA-Vize Däbritz abermals auf den UN-Migrationsvertrag (Global Compact for Migration) zu sprechen. Dieses Abkommen baue auf das bestehende humanitäre Völkerrecht auf, insbesondere das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention, um „die in Marsch gesetzte illegale Migration jetzt zu legalisieren, zu vereinfachen und zu vergrößern.“

Dresden - Seit Jahren ist es eine schöne Tradition, das Bürgerfest zum „Tag der Deutschen Einheit“ am „Goldenen Reiter“ in der Inneren Neustadt. Am 2. und 3. Oktober 2018 feiern Groß und Klein auf Dresdens schönster Einkaufs- und Flaniermeile entlang der Hauptstraße, wo nicht allein kulinarische Leckerbissen, Schausteller und eine Vielzahl ambulanter Händler locken.

Dresden - Als Gewinner des Internationalen Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerbs gehört Ulugbek Palvanov zu den herausragenden Klaviertalenten seiner Generation. Konzertreisen führten den usbekischen Tastenvirtuosen in die Konzersäle Europas, der USA und nach Japan. Seine künstlerische Ausbildung führte Palvanov vom Staatlichen Konservatorium in Taschkent über das renommierte Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium nach Berlin, wo er seine Studien bei Professor Klaus Bäßler (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“) und Professor Klaus Hellwig (Universität der Künste) fortsetzen konnte.

Mittwoch, 26 September 2018 22:47

Sammlermesse am 29. September in Cottbus

Cottbus – Die kreisfreie Stadt ist die zweitgrößte Brandenburgs und Zentrum des Sorbentums in der Niederlausitz. Am 29. September 2018 findet im Messegelände (Vorparkstraße 3, 15.00 - 22.00 Uhr) die dritte große Sammlermesse statt. 40 Aussteller aus ganz Deutschland werden erwartet, im Angebot finden sich Briefmarken, Münzen, Medaillen, Orden, Geldscheine, Sammelbilder und mehr. Besondere Aufmerksamkeit verdienen einige Tausend historische Cottbuser Ansichtskarten, und auch die kultigen Mosaiks von Hannes Hegen werden wieder zu haben sein.

Mittwoch, 26 September 2018 14:03

PEGIDA am 24. September auf dem Neumarkt

in Politik

Dresden - 157. PEGIDA in der Landeshauptstadt. An der Frauenkirche ist man zur patriotischen Sprachtherapie zusammengekommen, um mit Textbausteinen von Wolfgang Taufkirch, Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz die Dämonen einer Politik der offenen Grenzen zu bannen. Politisch schmale Kost und Durchhalteparolen („Dranbleiben!“), die mit inbrünstigen Widerstands- und Merkel-muß-weg-Rufen erwidert werden, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Islamkritiker ihre besten Zeiten hinter sich haben, konzeptionelles Unvermögen auch nicht durch vierjähriges „Spazierengehen“ aufgewogen werden kann.

Dresden – Hier nun Folge 4 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte aus dem Jahr 1925. Erneut versetzt uns Postrat Karl Thieme mit einer stimmungsvollem Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Königreich war. Diesmal geht es um jene zwei „gelben Kutschen“, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Postverkehr zwischen Dresden und Leipzig zu bewältigen hatten. Im kleineren der beiden Wagen könnten einst sogar Frischvermählte auf Hochzeitsreise gegangen sein, wie ein zeitgenössisches Aquarell vermuten läßt:

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