Login

sachsen-depesche.de

Dresden – Als einziger Sohn des Kurfürsten Johann Georg II. und der Magdalena Sibylle von Brandenburg-Bayreuth wurde Prinz Johann Georg am 20. Juni 1647 in Dresden geboren. Bereits im Alter von sieben Jahren erhielt er Sprachunterricht und wurde später in Festungsbau und Kriegskunst unterwiesen. 1672 zum Landvogt der Oberlausitz ernannt, übernahm Johann Georg schon als junger Mann eine verantwortungsvolle Aufgabe innerhalb des kursächsischen Staates. Er heiratete 1666 Anna Sophia, eine dänische Königstochter, die ihm zwei Söhne schenkte. Noch als Kurprinz führte der begeisterte Soldat 1674-1678 die sächsischen Hilfstruppen im Rheinfeldzug. 1680 bestieg Johann Georg III. den Thron der albertinischen Wettiner. Straff ergriff der Kurfürst die Zügel der Regierung, Einsparungen in der Hofhaltung kamen dem Aufbau eines 12.000 Mann starken Heeres zugute.

Meißen – Nachdem die sächsischen Gästezahlen nach den Daten des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr stagnierten (www.sachsen-depesche.de/wirtschaft-finanzen/tourismus-in-sachsen-stagniert.html), konnte der Tourismusverband nun wieder einen Zuwachs im ersten Quartal 2016 vermelden. Laut dem Direktor des Landestourismusverbandes Sachsen, Manfred Böhme, kamen in den ersten vier Monaten des Jahres 1,3 Millionen Gäste in den Freistaat, die 3,5 Millionen Übernachtungen buchten. „Das entspricht einem Zuwachs von 5,2 bzw. 3,9 Prozent“, so Böhme am Dienstag.

Dresden – Am 6. Juni vor 180 Jahren starb in Pillnitz König Anton von Sachsen. Das Bild dieses Monarchen erscheint uns blass, und doch erinnern noch heute in Dresden ein Stadtviertel, die Antonstadt, eine Straße und ein Platz an jenen König, dem die Nachwelt einst den Beinamen „der Gütige“ verliehen hatte.

 

Dresden – Am 25. Mai vor 151 Jahren wurde Prinz Friedrich August als ältester Sohn Prinz Georgs von Sachsen (1832-1904) und der Maria Anna von Portugal in Dresden geboren. Er besuchte das Königliche Gymnasium in Dresden-Neustadt, später die Universitäten Leipzig und Straßburg, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren. Bildungsreisen durch Europa und den Orient schlossen sich an. Mit der Volljährigkeitserklärung begann Friedrich August den aktiven Dienst in der sächsischen Armee und brachte es bis zum Kommandierenden General des XII. Armeekorps (1902).

Dresden – Asyl, Zuwanderung, Integration, Kriminalität, Islam – bei der Alternative für Deutschland (AfD) haben solche innenpolitischen Themen den finanz- und währungspolitischen Fragen längst den Rang abgelaufen. Zwar kann von einer Bewältigung der Euro-Krise lange nicht die Rede sein – im Gegenteil: die griechische Misere geht gerade in eine neue Runde –, doch haben die Strategen der AfD erkannt, dass die Innenpolitik derzeit weitaus zugkräftigere Ansätze bietet.

Köln/Dresden – Laut einer aktuellen Studie des Versicherungsunternehmens AXA halten die Sachsen im Durchschnitt eine Sparsumme von lediglich 149 Euro für ausreichend, um ihren Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können. Dies ist die niedrigste Summe im Vergleich aller Bundesländer. Die höchste Summe zur Altersvorsorge wollen demnach Hessen aufwenden. Sie sind bereit, durchschnittlich 221 auf die hohe Kante zu legen. Deutschlandweit wird ein Beitrag von 200 Euro für angemessen erachtet. Für seinen „Deutschland-Report 2016“ hat der AXA-Konzern im März dieses Jahres insgesamt 3324 Erwerbstätige und Rentner in allen 16 Bundesländern befragt. Um bundesweite Aussagen ableiten zu können, wurden die Ergebnisse nach Angaben des Unternehmens „bevölkerungsrepräsentativ gesamtgewichtet“.

Dresden – Der Freistaat Sachsen rechnet in diesem Jahr mit einem neuen Rekord bei den Steuereinnahmen. Wie Finanzminister Georg Unland (CDU) am Dienstag mitteilte, soll dabei erstmals die Marke von 13 Milliarden Euro durchbrochen werden. Das wären etwa 153 Millionen Euro mehr, als bei der letzten Steuerschätzung im November 2015 vorausgesagt wurden – und sogar rund 400 Millionen Euro mehr, als dafür im aktuellen Doppelhaushalt angesetzt wurden. Höhere Steuereinnahmen soll es nach Angaben des Finanzministeriums auch in den kommenden Jahren geben. „Wenn nichts dazwischenkommt, haben wir mehr Geld in der Kasse“, zeigte sich Unland erfreut.

Dresden – Nach Angaben des sächsischen Wirtschaftsministeriums profitieren rund 250.000 Arbeitnehmer im Freistaat von dem im letzten Jahr eingeführten gesetzlichen Mindestlohn, den die Vorsitzende des DGB Sachsen, Iris Kloppich, kürzlich als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnete. Für die sächsischen Unternehmen bedeutete die neue Lohnuntergrenze einen tiefen Einschnitt: Mehr als die Hälfte der Betriebe, nämlich 54 Prozent, musste seitdem die Stundenlöhne zumindest für einen Teil seiner Mitarbeiter auf mindestens 8,50 Euro anheben.

Dresden – Der Freistaat Sachsen will die Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin (9. bis 13. März) zur Image-Aufbesserung nutzen. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) erklärte dazu am Mittwoch, die landschaftlichen Schönheiten und die kulturelle Vielfalt des Landes allein reichten nicht aus, wenn sie von politischen Negativnachrichten überlagert würden. Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftszweig in Sachsen. Man müsse „alles dafür tun, diese wichtige Branche wieder zu stärken“. Der Jahresumsatz der regionalen Tourismusbetriebe betrug zuletzt über sieben Millionen Euro.

Leipzig – Wie die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag mitteilte, sind die „fünf Fraktionsvorstände der Alternative für Deutschland aus Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Hamburg und Bremen“ am Montag zu einer gemeinsamen Fraktionsvorstandsitzung in Leipzig zusammengekommen. Die Vorsitzende der sächsischen AfD-Landtagsfraktion, Frauke Petry, die zu dem Treffen eingeladen hatte, kündigte in diesem Zusammenhang eine engere Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen an.

Seite 40 von 43