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Dresden – Nach dem Verbot der Salafisten-Vereinigung „Die wahre Religion“ durch das Bundesinnenministerium will Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) im Freistaat ein Aussteigerprogramm für Islamisten einrichten, um vor allem jungen Menschen eine Abwendung vom religiösen Fundamentalismus zu ermöglichen. Federführend soll dabei der beim Dresdner Innenministerium angesiedelte Landespräventionsrat sein, der bis Ende des Jahres ein entsprechendes Konzept erarbeiten will.

Zittau – Man reibt sich die Augen, aber die Notsicherungsmaßnahmen an der Mandaukaserne gehen in die nächste Runde! Nachdem im vergangenen Sommer der marode Südturm des denkmalgeschützten Monumentalbaus saniert werden konnte (http://www.sachsen-depesche.de/kultur/thomas-göttsberger-und-das-stadtforum-zittau-wollen-die-mandaukaserne-erhalten.html), haben vor einigen Tagen die Arbeiten am Nordflügel begonnen.

Kutno – Überpünktlich, einen Tag vor seinem 320. Geburtstag am 17. Oktober, besuchte der polnisch-sächsische Monarch August III. (in Gestalt Uwe Müllers von der Dresdner Barocktruppe „Augustus Rex“) das Stadtschloss im polnischen Kutno, wo eine zünftige Jubelfeier anberaumt war. Erwartungsgemäß empfing die Kutnower Einwohnerschaft den König (der in originalgetreuer polnischer Nationaltracht einem Gemälde von Louis de Silvestre entstiegen schien) und sein Gefolge enthusiastisch.

Dresden – Der sächsische Landes- und Landtagsfraktionschef der Linken, Rico Gebhardt, hat die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA als „politisches Erdbeben“ bezeichnet, dessen Erschütterungen „uns auch erreichen“ werden. Zugleich müsse man zur Kenntnis nehmen, „dass das herrschende politische Establishment dramatisch an Glaubwürdigkeit eingebüßt“ habe. „Trump konnte nur gewinnen, weil die Masse der arbeitenden Bevölkerung sich schon lange sozial an den Rand gedrückt fühlt“, erklärte Gebhardt zu dem Wahlausgang in Amerika am Mittwoch.

Dresden – Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat nach der Wahl des Republikaners Donald Trump zum US-Präsidenten für eine Fortführung der guten Beziehungen zu Amerika geworben. „Das Wahlergebnis ist das Wahlergebnis“, so Tillich am Mittwoch. Die Entscheidung der Wähler gelte es „zu respektieren und gleichzeitig die Möglichkeiten einer weiteren engen Zusammenarbeit und nicht nach Trennendem zu suchen“, fügte der sächsische Regierungschef hinzu.

Dresden – Spezialeinsatzkräfte der Polizei und der GSG 9 haben am Mittwoch in insgesamt 20 Objekten in Dresden, Leipzig, Pirna, Radeberg sowie in Thüringen und Rheinland-Pfalz Großrazzien durchgeführt. Im Visier der Fahnder stehen 16 tschetschenische Asylbewerber. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Sachsen besteht der Verdacht auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Außerdem werden den russischen Staatsbürgern tschetschenischer Volkszugehörigkeit gemeinschaftliche räuberische Erpressungen, Bedrohungen, Freiheitsberaubungen, und Körperverletzungen vorgeworfen. Die Beschuldigten werden der sogenannten Russisch-Eurasischen Organisierten Kriminalität (REOK) zugeordnet.

Dresden – Unweit der Albertbrücke, vis-á-vis dem Sachsenplatz im Stadtteil Johannstadt, befand sich bis zu ihrem Abriss in den 1950er Jahren – die Jägerkaserne. Das schlossähnliche Gebäude wurde 1880/81 nach Entwürfen von Oswald Haenel, Bruno Adam und Fritz Opitz errichtet. Seiner prächtigen Erscheinung und modernen Ausstattung wegen, galt es zu seiner Zeit als „schönster Kasernenbau Sachsens“. Ende September 1882 bezog das Königlich Sächsische 2. Jägerbataillon Nr. 13 das weiträumige Areal.

Kamenz – Eine gute Nachricht: Die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen ist im zweiten Quartal des laufenden Jahres um 23.000 Personen gestiegen. Dies teilte das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mit. Zugleich gab es weniger Sachsen, die einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Zurückgegangen ist allerdings auch die Zahl der Selbständigen und der mithelfenden Familienangehörigen.

Pirna – Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Sachsen, Klaus Leroff, hat ein Bekenntnis zur deutschen Sprache im Grundgesetz gefordert. „In der Bundesrepublik ist die deutsche Sprache, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht verfassungsrechtlich geschützt“, so Leroff. Auch mit Blick auf die Zuwanderung sei das Bekenntnis zur deutschen Sprache unverzichtbar und schaffe Gemeinsamkeit und Identität.

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