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sachsen-depesche.de

Donnerstag, 05 April 2018 16:49

Rummelzeit beim Frühlingsfest in Dresden

Dresden – Trotz grauem Himmel und vereinzelten Regentropfen: Seit Sonnabend (31. 3.) und noch bis zum 22. April 2018 heißt es wieder Rummelzeit, werden auf dem Pieschener Volksfestgelände alle Register gezogen. Das Frühlingsfest für die ganze Familie vereint Schausteller und Fahrgeschäfte wie Autoscooter und Kettenflieger, den atemberaubenden „Break Dance“, Losbuden, Imbißstände und klassische Leckereien: Chremewaffeln, Kräppelchen, gebrannte Mandeln oder Zuckerwatte. Neu dabei ist diesmal „Freddy`s Company“, ein vorgeblicher Werkstattrundgang mit schrägen Späßen für Jung und Alt.

Dresden – Die dunklen Wintermonate sind Vergangenheit, der Frühling bricht sich Bahn. Mit Beginn der Freiluftsaison heißt es auch wieder Trödelmarkt am Dresdner Haus der Presse.* Zum Auftakt hat sich der Veranstalter einiges einfallen lassen. So öffnet am Sonntag (8.4.) die Dachterrrasse in der 11. Etage des Pressehochhauses, haben Schaulustige und Photoenthusiasten Gelegenheit, einen zauberhaften Rundblick über Dresden zu genießen. Außerdem spielen Damen und Herren der Dresdner Blue Dragons Jazzband von 11.00 – 13.30 Uhr zum Frühschoppen auf.

Dresden – 140. PEGIDA am 26. März 2018 in der Landeshauptstadt. Nach dem „Spaziergang“ spricht Andreas Kalbitz, Fraktionsvorsitzender der AfD im Potsdamer Landtag. Nazis und Rechtsextremisten sehe er keine auf dem Altmarkt, dafür „Bürger in Bewegung“, gewaltfrei und friedlich. Dann „träumt“ Kalbitz für sein Publikum von einem Land, das seine Identität wahre und Kultur pflege, in dem deutsche Kinder keine Koranverse lernen müßten, seine Tochter auch nachts sicher U-Bahn fahre, man von einem Beruf und ehrlicher Arbeit gut lebe und keine Angst haben müsse, im Alter hilflos, arm und bedürftig zu sein. Er träume von einem Land, in dem es keine sexuellen Übergriffe und Messerattacken durch „angebliche Bereicherer“ gebe und Kinder kein Armutsrisiko wären. Dies sei das Land gewesen, „in dem wir gut und gerne gelebt haben.“

Mittwoch, 28 März 2018 07:48

Beim Kutschenfest in Seeligstadt

Seeligstadt – Strahlend blauer Himmel und warme Frühlingssonne, das Wetter meint es gut mit den Kutschen- und Pferdefreunden am Sonntagnachmittag in Seeligstadt. Der Kutschenhandel Sachsen hat zu seiner 12. Hausmesse geladen und kann im historischen Vierseithof ein hochgestimmtes Publikum begrüßen. Da sind die Herren vom Fach, denen der Seeligstätdter Kutschenhandel seit Jahr und Tag unverzichtbarer Anlaufpunkt ist. Schnell hat man sich in Gespräche verstrickt, und dankbar hascht der Laie nach jedem Profi-Kommentar. Junge Familien inspizieren das Gelände, und während so manches lederne Zaumzeug den Besitzer wechselt, üben sich die Kleinen unter fachgerechter Anleitung in der Herstellung hölzerner Schnitzwerke.

Freitag, 23 März 2018 23:52

Ostern 2018

Dresden – In wenigen Tagen feiern auch die Sachsen das Osterfest, jenes älteste und höchste Fest der Christenheit. Neben den christlich-jüdischen Wurzeln prägen dabei ebenso heidnische - germanische wie sorbische - Ursprünge Inhalt und Form dieser Tage. Doch während insbesondere die evangelische Amtskirche mit den Parteien um die bessere Politik wetteifert, kennen immer weniger Menschen die spirituellen Grundlagen der Ostertage, die unseren Altvorderen noch selbstverständliche Gewißheiten und Bestandteil ihrer Identität waren.

Dresden - Wer gern wissen möchte, wie es im alten Dresden wirklich aussah, ist beim Büchermarkt am 24. März 2018 genau richtig. Passend zum Motto „Gedrucktes aus allen Zeiten“ zeigt der Dresdner Postkartensammler und Autor Holger Naumann 200 (unverkäufliche) Dresden-Postkarten, in denen sich das Leben in der sächsischen Hauptsstadt zur Zeit des Ersten Weltkrieges widerspiegelt. Hingegen ist Naumanns zweibändige Dokumentation „Ein seltener Blick aufs alte Dresden“ zum Erwerb bestimmt, worin überbordende Farbpostkarten aus dem Zeitraum 1890-1929 (Bd. I) mit charmanten Schwarz-Weiß-Aufnahmen bis ca. 1940 (Bd. II) wetteifern.Und eine persönliche Widmung des Herausgebers gibt es sicher auch.

Freitag, 23 März 2018 08:39

Speakers‘ Corner bei PEGIDA in Dresden

in Politik

Dresden – Noch bis 1783 standen sie ganz in der Nähe der heutigen Londoner Speakers‘ Corner: Galgen, wo den zum Tode Verurteilten ein letztes Wort gestattet war. Seit 1872 darf an diesem Ort jedermann ohne Anmeldung einen beliebigen Vortrag zelebrieren. Eigentlich. Karl Marx und Lenin haben es jedenfalls getan. Der Identitären-Chef Martin Sellner wollte, aber durfte nicht, landete in Ihrer Majestät Abschiebehaft. Lutz Bachmann wollte stellvertretend und durfte auch nicht. Mit großem Pathos hat der PEGIDA-Gründer nun den symbolträchtigen Ort nach Sachsen verlegt, um die verhinderte Rede Sellners von Dresdens Altmarkt aus der Welt zur Kenntnis zu geben, am Abend des 19. März bei der 139. PEGIDA in der Landeshauptstadt.

Donnerstag, 22 März 2018 20:01

12. Kutschenfest in Seeligstadt

Seeligstadt – Bereits zum zwölften Mal öffnen sich am 24. und 25. März 2018 die Tore des Kutschenhandels Sachsen von Uwe und Kati Fauck zum alljährlichen Kutschenfest. In Seeligstadt, im historischen Vierseithof, können an die einhundert neue, gebrauchte und selbst historische Kutschen – von der Wagonette über Jagdwagen und Landauer bis zur Postkutsche – bewundert werden, dazu landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, die einst von Pferden bewegt wurden.

Dresden – Mit fünf den ersten Klavierunterricht, mit sieben das erste Konzert. Ein Studium an der Münchner Hochschule für Musik absolviert die 1989 in Jekaterinenburg geborene Pianistin mit Auszeichnung. An der Kunstuniversität Graz ergänzen Meisterkurse ihre Ausbildung, internationale Preise bleiben nicht aus. Sie konzertiert deutschlandweit sowie in den Niederlanden und der Schweiz, spielt im Rahmen großer Festivals und gastiert als Solistin mit bedeutenden Orchestern unseres Landes.

Dresden – Topfmarkt an der Frauenkirche! Unmittelbar neben dem mächtigen Sockel des Gotteshauses (Eingänge F und G) herrscht geschäftiges Treiben. Im Vordergrund haben Marktfrauen irdenes Geschirr in großer Zahl auf dem Boden ausgebreitet: Töpfe, Teller, Kannen, Schüsseln, Backformen und Vasen. Neugierig schlendern die Dresdner Damen vorbei. Die gerade eingetroffene Händlerin hat den schweren Tragekorb noch gar nicht abgestellt und findet sich schon im Gespräch mit Passanten wieder. Im Hintergrund ragt der Hausmannsturm auf, zu dem die Töpferstraße führt, an deren Ende, auf hölzernen Tischen, wohl das feinere Angebot seinen Platz gefunden hat.

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