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Pulsnitz – Barockes, Biblisches und Antikes kann man am 27. Mai 2018 in Oberlichtenau im Landkreis Bautzen erleben. Zum „Tag des offenen Barockschloßes“ öffnet das Besitzerehepaar Harm und Ank Holthuizen einem interessierten Publikum die Pforten von Schloß Oberlichtenau. Außerdem lädt der im Englischen und Französischen Stil gestaltete Schloßpark mit seinen wertvollen Sandsteinplastiken zu einem Spaziergang mit der ganzen Familie ein. Ob einzeln oder in Gruppen, garantiert ist eine Zeitreise in die bewegte Geschichte eines traditionsreichen Domizils.

Dresden – Am 22. Mai vor 170 Jahren wurde Fritz von Uhde als einziger Sohn des Gerichtsdirektors Bernhard von Uhde auf Schloß Wolkenburg in Sachsen geboren. Das ererbte künstlerische Talent des Jungen förderten die Eltern frühzeitig. Er erhielt Zeichenunterricht und besuchte das Vitzthumsche Gymnasium in Dresden. Nach dem Abitur und einem kurzen Intermezzo an der Dresdner Kunstakademie trat der junge Mann 1867 in das sächsische Gardereiterregiment ein, um Offizier zu werden. Als Unterleutnant zog er mit den Gardereitern 1870 in den Deutsch-französischen Krieg, als Rittmeister nahm er 1878 seinen Abschied. Seine künstlerischen Studien setzte er in München fort.

Dresden – „Vielen Dank, daß ich da sein darf“, meint der Redner mit dem Pathos der Bescheidenheit vor den Tausenden auf dem Dresdner Postplatz. Und dann auch noch bei „Kaiserwetter“ an diesem sommerlichen 14. Mai, der 145. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Der Auftritt Björn Höckes bei PEGIDA ist eine Premiere, und das Publikum jubelt wie bei einem Messias. Was aber hat der umstrittene Thüringer AfD-Chef den erwartungsvollen Dresdnern zu sagen?

Donnerstag, 10 Mai 2018 04:30

MdB Heiko Hessenkemper (AfD) bei PEGIDA

in Politik

Dresden - Montagabend, 07. Mai 2018, 144. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Dichtgedrängt stehen vielleicht 4000 Demonstranten vor dem Hauptbahnhof. Prof. Dr. Heiko Hessenkemper (MdB) referiert Zahlen und Fakten zur Situation. Allein 2014 -1016 habe es 635 000 verurteilte ausländische Straftäter gegeben, demgegenüber stehe eine Abschiebezahl von 20 000. Seit 2016 kämen monatlich 15–17 000 Migranten hinzu, ein Drittel werde „eingeflogen“. Andererseits haben die Deutschen das niedrigste Rentenniveau der OECD und müßten am längsten arbeiten.

Dresden - Die Geschichte der Galopprennbahn reicht bis ins ausgehende 19. Jahrhundert, als Walter von Treskow 1890 den Dresdener Rennverein begründete. Seit 1891 finden in Dresden-Seidnitz Pferderennen statt. Am 13. Mai 2018 besteht zwischen 10.00 und 16.00 Uhr Gelegenheit, das Areal mit der denkmalgeschützten Holztribüne in geführten Rundgängen oder ganz individuell zu erkunden.Treffpunkt wäre jeweils 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr vor dem historischen Waagegebäude, Ansprechpartner ist Peter Werner.

Dresden - Vorab: Ihr Körnerdenkmal wird den Dresdnern auch künftig erhalten bleiben. Wer angesichts des provokanten Mottos „Lobpreisung eines chauvinistischen Romantikers? Das Denkmal für Theodor Körner am Georgplatz“ Schlimmes befürchtet hatte, kann aufatmen. Auch wenn, im Zuge des geplanten Rathausneubaus am benachbarten Ferdinandplatz, die 1871 von Ernst Hähnel geschaffene Monumentalskulptur einen neuen Standort finden muß, ging es am 2. Mai im Neustädter Kügelgenhaus für zwei Stunden vielmehr darum, Blickwinkel aufzuzeigen und in offener Diskussion zu erörtern, in welchen Kontexten die Stadtgesellschaft künftig mit besagtem Denkmal umgehen sollte. Der örtliche Rahmen hätte nicht passender sein können: Im Barockhaus „Gottessegen“, dem berühmten früheren Wohnhaus des Malers Georg von Kügelgen, ist seit 1981 das Museum für Frühromantik eingerichtet, in dessen Ausstellung auch Uniformteile und Waffen aus dem persönlichem Besitz Theodor Körners zu bewundern sind.

Dresden – Mehr als „nur“ Trödel gibt es am kommenden Wochenende, auf dem Flohmarkt am Haus der Presse in der Landeshauptstadt. Unter dem Motto „Künstler- und Handwerkertag“ dürfen sich besonders Hobbykünstler angesprochen fühlen und ihre Kreationen aus Holz, Papier, Metall, Ton oder Textil einem in Wochenendstimmung heranwallenden Publikum zum Kauf anbieten. Professionelle Werke sieht man dagegen im Foyer der „Sächsischen Zeitung“ am Sonnabend, beim mittlerweile 8. Kunstmarkt von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Dresden – Kein Monat erfreut sich so der Gunst der Menschen, zu keiner Zeit ist der Jubel so fröhlich wie im Mai, dem schönen Wonnemonat. Die Herrlichkeiten der erwachten Natur, aufkommende Sommerfreude und Dankbarkeit, all dessen teilhaftig zu sein – wer kann sich diesem Glück entziehen?

Dresden – In der Äußeren Neustadt, Dresdens buntem Szeneviertel, gibt es die „Alte Fabrik“. Im Hinterhof der Prießnitzstraße 48 hat sich seit 1989 ein „Ort für genreübergreifende Kunst und neue Musik“ entwickelt, in dessen Herzkammer - einer ehemaligen Schokoladenfabrik und Wäscherei - Konzerte und Ausstellungen stattfinden. „Das Große im Kleinen“, könne man hier finden, meint Daniel Kindlimann, der als Vertreter der Eigentümergemeinschaft die anwesenden Gäste mit Schweizer Charme begrüßt. In der Tat: Wer möchte, kann Großartiges entdecken, an diesem Abend auf dem urwüchsigen Areal eines sich als „Freiraum“ verstehenden Gesamtkunstwerks. „Die klassisch-romantische Maltradition“, verheißt der Titel einer neuen Ausstellung mit Bildern von Richard Miller, Alwina Heinz und Walter Battisti, deren Vernissage eben beginnt.

Dresden – 16. April 2018, ein verregneter Montagabend auf dem Altmarkt, 142. PEGIDA in der Landeshauptstadt. „Für Frieden und Völkerverständigung“ lautet das Motto, denn wenige Tage zuvor hatten die USA, England und Frankreich syrische Ziele mit Raketen beschossen. Nachdem die sächsische AfD die „Friedensdemonstration“ ebenfalls beworben hatte, stehen neben Taufkirch und Bachmann auch mehrere AfD-Parlamentarier auf dem Sprecherwagen: Andre Wendt (MdL), Karten Hilse (MdB) und Ulrich Oehme (MdB). Letzterer, ein 1960 in Bischofswerda geborener Diplomingenieur, ist Mitglied des Bundesvorstandes der Christen seiner Partei (ChrAfD) und des sächsischen Landesvorstandes. Erst im März war er mit einer Gruppe in den Irak gereist, um sich vor Ort ein Bild über die Lage der vom IS verfolgten Christen und Jesiden zu verschaffen.

 

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