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Dresden - Mit dem Ergebnis der Europawahl 2019 musste die sächsische CDU abermals erkennen, dass ihr die AfD vor allem im südöstlichen Sachsen den ersten Platz in der Wählergunst im Land streitig macht. Aber nach den Verlusten bei der Europa- und der Kommunalwahl am Sonntag zeigt sich der CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Michael Kretschmer, kämpferisch. „Dieses Ergebnis muss ein Weckruf sein, auch an die eigenen Leute“, so Kretschmer.

Dresden - Die Freien Demokraten zählen sich in Sachsen zu den Gewinnern der Kommunalwahlen: Nach derzeitigem Stand wird die FDP ihr Ergebnis von 2014 verbessern können. Ihre besten Ergebnisse erzielten die Freidemokraten im Vogtlandkreis (9,8 Prozent) sowie in den Städten Dresden (voraussichtlich 7,5) und Chemnitz (7,4). In der Landeshauptstadt erreichte die FDP im Wahlkreis 4 von FDP-Landeschef Holger Zastrow ein Ergebnis von 19,8 Prozent – er selbst bekam über alle Parteien hinweg das beste Stimmergebnis aller Dresdner Stadtratskandidaten.

Schmeckwitz – Elsa Brändström (auch „Brandström“) ist gerade bei uns als „Engel von Sibirien“ bekannt, da sich die schwedische Krankenschwester während des Ersten Weltkrieges besonders für deutsche und österreichische Kriegsgefangene in russischem Gewahrsam aufopferte. Über das Rote Kreuz suchte sie deren Lebensbedingungen zu bessern, reiste mehrfach nach Sibirien und organisierte von Schweden aus eine Hilfsorganisation. Tausende Kriegsgefangene verdankten dem Einsatz Brändströms so ihr Leben.

Dresden – Am 6. und 7. April 2019 findet im Foyer des Hauses der Presse und auf dem Freigelände an der Ostra-Allee ein Familien-, Ideen- und Kreativmarkt statt. Zum wiederholten Mal geht es dann um Selbstgemachtes, um Schmuck, Stoffe, Bastelutensilien und Ostergeschenke für alle Altersgruppen. Neu dabei: ein „Foodtruck“ vom Dresdner Konsum, dessen sämtliche Angebote von regionalen Erzeugern stammen, eßbare Teller inbegriffen!

Donnerstag, 28 März 2019 20:29

PEGIDA am 25. März auf dem Dresdner Altmarkt

in Politik

Dresden – 176. PEGIDA-Kundgebung in der Landeshauptstadt. Wolfgang Taufkirch eröffnet und kommt auf das bekanntgewordene „Datenleck“ im Dresdner Rathaus zu sprechen, wodurch „Abschiebemodalitäten“ bekanngeworden wären. Fast die Hälfe aller Abschiebeversuche würden scheitern. Nun werde vermutet, daß die Abzuschiebenden vermutlich aus dem Sozialamt „gewarnt“ worden seien. „Ausmisten“, skandieren die Pegidianer.

Von Juli 1842 bis April 1843 wirkt der 23-jährige Theodor Fontane in der am Dresdner Neumarkt 8 befindlichen Salomonis-Apotheke. Während deren Inhaber Gustav Adolph Struve in der Seevorstadt künstliches Mineralwasser produziert, stellt sein Gehilfe „in aufopfernder Tätigkeit“ Medikamente her. Durch seinen Freund, den Schriftsteller Karl Wilhelm Wolfsohn, erfährt Fontane aus erster Hand von den „literarischen Nachbarn“, die nebenan im Hôtel de Saxe logieren:

Dresden – 175. PEGIDA in der Landeshauptstadt vor mehr als 1000 Demonstranten auf dem Altmarkt. Wolfgang Taufkirch über eine neue Studie des Hallenser Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, die zu Monatsbeginn für Aufregung sorgte. Danach leisteten „ostdeutsche 20 Prozent weniger als westdeutsche Arbeiter“. Im Kern gehe es um Produktivität und Wertschöpfung. Deren Motor sei der Mittelstand, 3,46 Millionen kleinere und mittlere Unternehmen, meistens Familienbetriebe. Die aber verkommen zunehmd zur „Melkkuh der Politiker“ und werden durch die Globalisierung in ihren Grundlagen erschüttert. So diktiere der Weltkonzern Volkswagen Preisvorgaben für deutsche Zulieferer, die sich ohnehin im Wettbewerb mit rumänischen, bulgarischen oder polnischen Firmen befänden.

Dresden - 1925 erschien unter obigem Titel die zweite Auflage einer kleinen Sammlung von 12 Farbreproduktionen nach Bildern, die einst im Auftrag des Geh. Postrats Karl Thieme (+ 1917 Großgraupa) entstanden waren. Im Laufe von fünfzig Dienstjahren hatte jener auch posthistorische Darstellungen zusammengetragen, wonach Gustav Otto Müller (1827-1922) dann seine Dokumentation erschuf. In den Erläuterungstexten führt uns Thieme stimmungsvoll zurück in jene Ära, als noch uniformierte Landbriefträger zu Fuß bei Wind und Wetter das Königreich durchmaßen, um auch die Dorfbewohner zuverlässig mit Briefen und Paketen zu versorgen. Die treuen Boten waren eine Institution und genossen das Vertrauen der Landbevölkerung, an deren Schicksal sie sozusagen „dienstlich“ Anteil zu nehmen wußten:

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