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Glauchau – Die sächsische Linkspartei hat am vergangenen Sonnabend auf einem Landesparteitag in Glauchau erwartungsgemäß Parteichefin Katja Kipping auf den ersten Platz ihrer Landesliste zur Bundestagswahl gewählt. Die gebürtige Dresdnerin erhielt 167 Delegiertenstimmen, 24 stimmten gegen sie, sechs enthielten sich. Damit entfielen 84,8% Prozent der abgegebenen Stimmen auf Kipping.

Samstag, 14 Januar 2017 05:51

Kombilohn für Flüchtlinge?

in Politik

Dresden – Manchmal offenbart sich in einer Fragestellung ein ganzes System. Im Fall der in Sachsen entbrannten Diskussion um den Mindestlohn für Flüchtlinge steht eine Beschäftigungspolitik im Fokus, die jenseits marktwirtschaftlicher Prinzipien auf ideologisches Wunschdenken fixiert bleibt. Mit einer Vielzahl staatlicher Fördermöglichkeiten und dem Ruf nach immer neuen Subventionen soll die erhoffte Integration durch Arbeit gelingen.

Freitag, 02 September 2016 23:35

Armutskonferenz der Linksfraktion in Leipzig

in Politik

Leipzig – Die sächsische Linke-Landtagsfraktion führt am Sonnabend, den 10. September 2016, in Leipzig ihre 9. Armutskonferenz durch. Die Veranstaltung unter dem Motto „Kinderarmut bekämpfen – soziale Herausforderung ersten Ranges“ beginnt um 10 Uhr im Großen Ratssaal des Neuen Rathauses und wird eröffnet vom Vorsitzenden der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Rico Gebhard, sowie dem Vorsitzenden der Leipziger Stadtratsfraktion der Linken, Sören Pellmann. Die Tagung soll, so die Linke, dazu beitragen, „Kinderarmut als gesellschaftliches Problem ersten Ranges anzuerkennen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erschließen“.

Berlin – Wie aus aktuellen, von der Linksfraktion im Bundestag abgefragten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, hat sich die finanzielle Situation für Arbeitslose im letzten Jahr deutlich verschlechtert. Demnach gerieten Erwerbslose 2014 doppelt so oft wie im Vorjahr in schwere finanzielle Not. Jeder dritte Arbeitslose (34,6 Prozent) hatte sogar Schwierigkeiten, sich wenigstens alle zwei Tage eine vollwertige Mahlzeit zu leisten. Betroffen davon waren 2014 insgesamt 1,07 Millionen Menschen – und damit 48.000 mehr als 2013.