Login

sachsen-depesche.de

Dresden – Ein führender Vertreter der AfD Sachsen hat sich erneut auf politisch höchst vermintes Terrain begeben. Am Mittwoch bezeichnete Landesvize Thomas Hartung ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main, wonach ein Manager wegen der Bestellung eines „Negerkusses“ bei einer schwarzen Kantinenmitarbeiterin nicht gekündigt werden darf, als „Sieg des Rechtsstaates über ideologischen Moralismus“. Wer das Wort „Neger“ für diskriminierend halte, „hat keine Ahnung von Sprache oder Diskriminierung oder beidem“, so Hartung.

Dresden – Paukenschlag bei der krisengeschüttelten NPD: Der Bundesgeschäftsführer und zugleich sächsische Landesvorsitzende der Partei, Holger Szymanski, ist am Donnerstag überraschend von allen Ämtern zurückgetreten. Dies teilte der NPD-Bundesverband in einer knappen Presseerklärung mit, in der von „persönlichen Gründen“ die Rede ist. Das Präsidium der NPD wolle Anfang kommender Woche „personelle Veränderungen erörtern, die sich aus dem Rücktritt ergeben“, wie Bundespressesprecher Klaus Beier in der Erklärung schreibt.