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Riesa – Auf ihrem zweiten Europaparteitag im sächsischen Riesa wählte die AfD vergangenes Wochenende weitere Vertreter für die am 26. Mai 2019 anstehende Europawahl. Immerhin drei von den 20 Plätzen, der von Prof. Dr. Jörg Meuthen angeführten Bundesliste, belegen nunmehr Sachsen: der Dresdner Rechtsanwalt und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Maximilian Krah (Listenplatz 3); Martin Schiller, ein in Dresden geborener Münsteraner Stadtrat (Listenplatz 16) und der sächsische Landesvorstand Mike Moncsek aus Bräunsdorf/Mittelsachsen (Listenplatz 20).

Riesa – In mehreren Beiträgen berichtete SACHSEN DEPESCHE bereits über die Tätigkeiten der sogenannten „Sächsischen Begegnungsstätte“ (SBS) und ihre Verbindungen zur radikal-islamistischen Muslimbruderschaft. In Riesa im Landkreis Meißen hatten die Behörden angekündigt, die Nutzung einer durch die SBS angemieteten Räumlichkeit in der Goethestraße 96c zu prüfen, da hier offenbar widerrechtlich ein Gebetsraum eingerichtet wurde. Eine solche Nutzung wurde schließlich von der Stadt Riesa untersagt. Bei Zuwiderhandlung droht dem islamischen Verein eine Geldstrafe von 2.000 Euro.

Dresden – Die AfD will den Bau einer Moschee am Großen Garten verhindern und verweist dazu auf mögliche islamistische Aktivitäten des „Marwa El Sherbiny-Kulturzentrums“, das vor wenigen Tagen entsprechende Pläne öffentlich gemacht hat. Nach Informationen von Sicherheitsbehörden soll es Verbindungen zwischen dem Kulturzentrum bzw. der mit diesem eng verwobenen „Sächsischen Begegnungsstätte“ (SBS) und der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft geben. Der Vorsitzende des Dresdner Zentrums, Saad Elgazar, ist zugleich Chef der SBS, die von den Islamisten unterstützt wird.

Dresden – Das in Dresden ansässige „Marwa El Sherbiny Kultur- und Bildungszentrum“ plant nach einem Bericht des MDR den Bau einer Moschee in Sachsens Landeshauptstadt. Die bisherigen Gebetsräumlichkeiten seien inzwischen zu klein für die Freitagsgebete, zu denen jede Woche rund 800 Muslime aus Dresden und den umliegenden Gemeinden erscheinen würden, so Zentrumssprecher Ronald-Muhammed Wellenreuther, der davon sprach, dass man Pläne für ein großes Moschee-Gebäude in der Nähe des Großen Gartens bereits in der Schublade habe. Die Sicherheitsbehörden macht dies hellhörig, denn offenbar gibt es Verbindungen zwischen dem Kulturzentrum, das nach der 2009 im Landgericht Dresden von einem aus Russland stammenden Migranten ermordeten Marwa El Sherbiny benannt ist, und der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft.

Riesa – Man habe eine „multikulturelle Begegnungsstätte eröffnet“, bekundet Saad Elgazar, Geschäftsführer des Vereins „Sächsische Begegnungsstätte“ (SBS), wenn man ihn auf den neuen muslimischen Gebetsraum in der Riesaer Goethestraße anspricht. Wo sei denn da das Problem? Ein solches sehen Sicherheitsbehörden durchaus – vor allem in den vermuteten Verbindungen des Trägers zu den radikal-islamistischen Muslimbrüdern, die laut Verfassungsschutz die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen und darauf abzielen, das islamische Rechtssystem der Scharia in Deutschland einzuführen. Die SBS streitet solche Verbindungen ab, doch Experten halten dies für wenig glaubwürdig.

Riesa – In Riesa (Landkreis Meißen) gibt es offenbar einen Gebetsraum, der schon seit einiger Zeit von Dutzenden muslimischen Migranten als solcher genutzt wird, ohne dass es dafür eine entsprechende Genehmigung gibt. Der Raum befindet sich im Volksbank-Haus in der Goethestraße nahe dem Puschkinplatz und beherbergte bis vor kurzem noch ein Büro des Malteser-Hilfsdienstes.

Dresden – „Faszination Sachsen“ heißt die seit sechs Jahren laufende Briefmarkenserie des privaten Postdienstleisters PostModern. Auch mit der nunmehr dritten Auflage werden abermals Sehenswürdigkeiten unserer Region vorgestellt: die Klosterkirche in Riesa, der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, die Schwarzkollmer Krabatmühle, der Mosaikbrunnen in Dresdens Großem Garten (siehe: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/der-mosaikbrunnen-im-großen-garten.html) und das König-Albert-Denkmal in Freital.

Riesa – Die Noch-Ehefrau des früheren NPD-Parteivorsitzenden Holger Apfel befindet sich nach einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ im sächsischen Aussteigerprogramm für Neonazis, das vom Verfassungsschutz begleitet wird. Jasmin Apfel habe mit der rechtsextremen Szene gebrochen und möchte wieder „ein normales Leben“ führen, heißt es in dem Bericht. Inzwischen trinke sie mit ihren syrischen Nachbarn Kaffee und gebe ihnen Nachhilfe in Deutsch. Ihr Ausstiegsbetreuer wird in dem Artikel mit den Worten zitiert: „Wir haben eine Palette von Indikatoren, um zu prüfen, ob es jemand ernst meint. An Jasmin glauben wir ganz fest. Garantien gibt es aber nie.“

Dresden – Im Freistaat Sachsen konnten zu Beginn des Jahres 2017 insgesamt 335 Gemeinden und vier Landkreise keinen beschlossenen Haushalt vorlegen. Das entspricht einem Anteil von fast 80 Prozent der Kommunen und 40 Prozent der Landkreise. Herausgefunden hat dies der Landtagsabgeordneten André Schollbach (Linke) durch eine Anfrage an die Staatsregierung.

Riesa – Rund 50 Teilnehmer folgten am Mittwochabend dem Aufruf der NPD zu einer Anti-Asyl-Demonstration in Riesa unter dem Motto „Riesa sagt Nein: Asyl-Wahnsinn und Kriminalitätsimport stoppen!“. Anlass war ein Vorfall, der sich vor knapp zwei Wochen in der früheren Stahlstadt im Landkreis Meißen ereignet hatte: Am 18. Juni lauerte ein 18-jähriger Asylbewerber einer 77-jährigen Radfahrerin auf dem Elberadweg auf und riss ihr die Handtasche vom Lenker. Die Rentnerin stürzte mit ihrem Fahrrad und verletzte sich, die Polizei konnte den Täter kurze Zeit später in einer nahegelegenen Asylbewerberunterkunft verhaften und das Diebesgut sicherstellen.

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