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Dresden – Als Besucher im Dresden der Biedermeierzeit, der Hauptstadt des sächsischen Königreichs. Was gab es da nicht alles zu bestaunen: weltberühmte Kunstsammlungen und die Gemäldegalerie, jene als „Balkon Europas“ bewunderte Brühlsche Terrasse mit der großen Freitreppe, die Elbbrücke Pöppelmanns, das Hoftheater Gottfried Sempers, Zwinger, Alt- und Neumarkt mit Frauenkirche und noch weit mehr. Wie aber die so gewonnenen Eindrücke konservieren, welche auch fern der Elbe und noch für lange Zeit das Herz erwärmen sollten?

Donnerstag, 25 Februar 2016 22:09

Kein Refugees-welcome-Platz in Leipzig

Leipzig – Der Leipziger Stadtrat hat es abgelehnt, den Richard-Wagner-Platz in Refugees-welcome-Platz umzubenennen. Eine entsprechende Petition, die unter anderem von dem örtlichen Kreisverband der Grünen und der Landtagsabgeordneten und Leipziger Stadträtin Juliane Nagel (LINKE) unterstützt wurde, scheiterte am Mittwoch mehrheitlich im Stadtparlament. Selbst die Linksfraktion im Stadtrat wollte ihrer Parteifreundin nicht folgen. Die Befürworter hatten mit den Demonstrationen von LEGIDA in der Leipziger Innenstadt argumentiert und meinten, mit der Umbenennung ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen zu können.

Leipzig – Der Leipziger Richard-Wagner-Verband hat sich gegen eine Umbenennung des in der Altstadt gelegenen Richard-Wagner-Platzes in „Refugees-welcome-Platz“ ausgesprochen. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung bezeichnete Verbandschef Thomas Krakow den Vorschlag als „kulturpolitischen Unsinn“ und Versuch, das Gedenken an den Geburtstort des weltberühmten Komponisten zu beschädigen.